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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Kampagnen-Spot : "Schleuse"

Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

Bildung & Wissenschaft: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Mann steht am Seeufer und hält ein Mikrofon über die Wasseroberfläche.

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kampagnen-Spot : "Brötchen holen"

Ein Junge paddelt in einem Boot.

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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

Gesundheit & Sport: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

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Forschen für heute und die Zukunft

Frischer Wind und Freiraum für gute Ideen - Wissenschaftler und Forscher finden beides in Mecklenburg-Vorpommern. Zwei Universitäten und fünf Hochschulen stehen dabei im Zentrum eines innovativen Netzwerks aus wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen.

Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) in Kühlungsborn. (Bild: IAP)

Der gute Ruf und die Ausstattung der Forschungseinrichtungen im Land überzeugt Akademiker nach MV zu kommen. Ideengeber für Forschung und Entwicklung sind die Universitäten und Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns. Hier forscht der akademische Nachwuchs neben renommierten Wissenschaftlern. Darüber hinaus gibt es in MV zahlreiche außeruniversitäre exzellente Forschungseinrichtungen, die nach Antworten auf Zukunftsfragen suchen. Ihr Themenspektrum und reicht von satellitengestützter Erdbeobachtung über Kernfusion, die Wissenschaft von den Alterungsprozessen beim Menschen bis zur Nutztierforschung.

So ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung mit zwei Instituten in MV vertreten. Die Helmholtz-Gemeinschaft betreibt in Neustrelitz das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) sowie das Space Weather Application Center - Ionosphere (SWACI). Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik entwickelt in Greifswald ein Leitprojekt der internationalen Forschungsgemeinschaft zur sauberen Energiegewinnung.

Darüber hinaus haben fünf Institute der angesehenen Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) ihren Sitz in MV (Kühlungsborn, Rostock, Dummerstorf, Warnemünde und Greifswald). Ob tief in der Ostsee, hoch in der mittleren Atmosphäre, im Hightechlabor, in der vierten Materie (Plasma) oder in der Experimentieranlage für Nutztiere – die Institute verfolgen Ziele von globaler Dimension: Sie wollen die Nahrungsmittelerzeugung nachhaltiger gestalten, neue Energieträger entwickeln, marine Ökosysteme erhalten, mit Plasma Wunden heilen und Klimatrends erkunden. Seit ihrer Gründung zwischen 1952 und 1993 ist es ihnen gelungen, an die Spitze der bundesdeutschen Forschungslandschaft vorzudringen und sich international einen anerkannten Ruf zu erarbeiten.

Im Greifswalder Biotechnikum nehmen Forscher das Leben unter die Lupe. (Bild: Biotechnikum Greifswald)

Was alte Inschriften über Leben und Kultur unserer Vorfahren verraten, interessiert im Rahmen eines Akademievorhabens die Historiker der Greifswalder Universität. An der Landesforschungseinrichtung in Gülzow schließlich ist die umweltfreundliche Produktion von Nahrungsmitteln eines von vielen spannenden Themen.

Besonders ausgeprägt ist die Vernetzung in MV zwischen Hochschulen sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen im Bereich Life Science. Von medizinischer Diagnostik über Medikation bis hin zu Rehabilitation und Pflege, lassen Forschungsnetzwerke wie BioCon Valley keine Facette der Gesundheitswissenschaft aus. Die Verknüpfung zur Gesundheitswirtschaft ist hier eng. REMEDIS ist ein Forschungsverbund der Universität Rostock mit nationalen und internationalen Forschungs- und Industriepartnern. Gemeinsam arbeiten Natur- und Ingenieurwissenschaftler sowie Mediziner an der Entwicklung und Verbesserung von Implantaten für das Herz-Kreislauf-System und die Sinnesorgane Auge und Ohr.

Entlang der Ostseeküste befassen sich namhafte Professoren und zahlreiche Forschungsgruppen mit maritimen Themen von der Meeresbiologie, über Aquakultur bis hin zur Schiffskonstruktion. Sie sind in ihrem Fachgebiet traditionell „State of the Art“. Die allgegenwärtige Nähe zum Wasser sorgt nicht nur für Ausgleich und Inspiration, sie veranschaulicht auch die Besonderheit der  Forschungslandschaft: MV ist beliebter Ankerpunkt für Wissenschaft und Forschung, weil hier trotz Beständigkeit alles im Fluss ist. Die Kombination aus Tradition und Fortschritt sorgt für Ideenreichtum.

Dass in Mecklenburg-Vorpommern so viele exzellente Forschungseinrichtungen und -vorhaben ihren Platz gefunden haben, spricht für die Wissenschaftspolitik des Landes. Sie setzt auf vernetztes, interdisziplinäres Arbeiten und die enge Kooperation von Forschung und Wirtschaft.

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