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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Kampagnen-Spot : "Schleuse"

Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

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Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Mann steht am Seeufer und hält ein Mikrofon über die Wasseroberfläche.

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kampagnen-Spot : "Brötchen holen"

Ein Junge paddelt in einem Boot.

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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

Gesundheit & Sport: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

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Senioren

Der demografische Wandel ist eine Herausforderung für die Gesellschaft und die Sozialsysteme in Deutschland: Viele Senioren wollen ihren Alltag aktiv gestalten. Das setzt eine entsprechende Infrastruktur voraus, die neben medizinischer Hilfe auch leisten soll, Isolation und Einsamkeit vorzubeugen. Mecklenburg-Vorpommern verfügt nicht nur über ein modernes Gesundheitswesen, sondern setzt sich intensiv dafür ein, älteren Menschen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sie aktiv in die Gesellschaft einzubinden.

Auch ältere Semester können noch studieren - zum Beispie an der Rostocker Seniorenakademie.
(Bild: Universität Rostock)

"Älter werden in MV"

Ziel der Seniorenpolitik in MV ist die aktive Teilhabe Älterer am gesellschaftlichen Leben. Das Landesprogramm "Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern" soll dazu beitragen, älteren Menschen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, die Integration der älteren Generation in die Gesellschaft zu fördern und die Senioren noch stärker in die Gesellschaft einzubinden. Im Rahmen des Landesprogramms sind Fragen nach der Gestaltung von Lebensräumen für und mit älteren Menschen von zentraler Bedeutung. Dabei spielen Themen wie seniorengerechtes Wohnen und Mobilität im Alter eine wichtige Rolle.

Landesseniorenbeirat

Der Landesseniorenbeirat ist eine wichtige Interessenvertretung der Senioren in MV. Er arbeitet politisch und weltanschaulich neutral und setzt sich für ein selbstbestimmtes Leben im Alter sowie die dafür nötigen Rahmenbedingungen ein. Zu diesem Zweck befindet sich das Gremium in ständigem Kontakt mit Landtag und Landesregierung, mit dem Bürgerbeauftragten und den kommunalen Spitzenverbänden. In Gesetzgebungsverfahren bringt sich der Landesseniorenbeirat inhaltlich mit ein. Außerdem ist er an der Vorbereitung und Durchführung der Altenparlamente beteiligt. Diese alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung gibt der älteren Generation die Möglichkeit, sich zu politischen Fragen zu positionieren. Eigene Beschlüsse werden als Empfehlungen an die Politiker unseres Landes weitergeleitet.

Seniorenbildung

Auch wer schon zum älteren Semester gehört, kann noch studieren – zum Beispiel an der Rostocker Seniorenakademie (RSA). Sie bietet ein umfangreiches Programm, das Ältere auch ohne Zugangsvoraussetzung wie Abitur oder Hochschulabschluss nutzen können. Neben der Möglichkeit, als Gasthörer Vorlesungen der Universität Rostock zu besuchen, können sich die Teilnehmer in Veranstaltungen speziell für Senioren einschreiben. Dazu gehören wissenschaftliche Vorträge sowie Seminare und Kurse, deren Lerninhalte von Literatur, Kunst, Geschichte und Psychologie über Fremdsprachen und den Umgang mit dem Computer bis zum Gedächtnistraining reichen. Die Akademie ist zudem eine Anlaufstelle im Rahmen des Landesprogramms "Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainer/in in Mecklenburg-Vorpommern". Hier werden seniorTrainer/innen ausgebildet, die anschließend ihr Wissen und Können ehrenamtlich Initiativen, Vereinen oder Selbsthilfegruppen zur Verfügung stellen.

(Bild: Jörn Lehmann)

Wohnen im Alter

MV verfügt über eine gute Infrastruktur in der Pflege. Dazu gehören rund 450 ambulante Pflegedienste, etwa 100 teilstationäre Einrichtungen und rund 330 stationäre Einrichtungen mit insgesamt circa 21.720 Plätzen. Neben der stationären Pflege haben sich in den vergangenen Jahren im Land vielfältige Wohnformen für ältere und pflegebedürftige Menschen entwickelt, um dem vermehrten Wunsch nach mehr Selbstbestimmtheit Rechnung zu tragen. So sind zahlreiche Angebote für betreute Wohngemeinschaften, Mehrgenerationswohnungen, Hausgemeinschaften für Demenzkranke und Pflegewohnungen im Wohnquartier entstanden.

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