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Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern

Jedes Jahr im Mai wird in der Landeshauptstadt Schwerin der rote Teppich ausgerollt, denn es hieß wieder: Film ab! Bereits zum 28. Mal präsentierte das Filmkunstfest MV vom 1. bis 6. Mai 2018 die jeweils besten deutschsprachigen Filme des Jahres in den vier Wettbewerbskategorien Spiel-, Kurz-, Jugend- und Dokumentarfilm.

(Bild: Filmland MV)

Veranstaltet wird das Filmkunstfest MV von der Filmland M-V gGmbH und zählt mittlerweile zu den zehn größten deutschen Spielfilmfestivals. Zudem gilt es als eines der wichtigsten Nachwuchsfestivals im Land. Die Besonderheit ist generell die Nähe zum Publikum: „Mit dem Star auf du und du“ ist das Credo der Veranstaltung. Das besucherstärkste Filmfestival Ostdeutschlands bot in diesem Jahr über 140 Filme in zehn Sektionen.

Neben dem begehrten Hauptpreis „Der fliegende Ochse“, der 2018 an Henry Hübchen verliehen wird, bewarben sich Filmemacher und Darsteller in den vier Wettbewerbskategorien um zwölf Preise. Dazu kamen weitere Preise wie zum Beispiel der WIR-Vielfaltspreis der Initiative „WIR - Erfolg braucht Vielfalt“. In diesem Jahr wurde erstmals ein Preis für die beste Bildgestaltung eines Filmes aus dem Dokumentarfilmwettbewerb vergeben.

Als Eröffnungsfilm wurde das deutsch-österreichische Drama „Styx“ von Regisseur Wolfgang Fischer gezeigt. Es setzt thematisch bereits einen Schwerpunkt, den zahlreiche Filme im Gesamtprogramm aufgreifen: Die Konfrontation mit Flüchtlingsschicksalen, Ungerechtigkeit und Leid und die damit verbundenen Fragen nach individueller Verantwortung in einer sich wandelnden, krisengeschüttelten Welt.

In jedem Jahr gab es zudem eine Auswahl aktueller Produktionen aus und über ein Schwerpunktland zu sehen. In diesem Jahr lag der Fokus auf Georgien. Unter den insgesamt 25 Beiträgen gab es eine deutsche Erstaufführung („Die Beichte“) sowie 18 weitere aktuelle Spiel- und Kurzfilme. Weiterhin wurden auch einige georgische Klassiker sowie Dokumentarfilme über Georgien gezeigt, die in der DDR entstanden sind.

Eine Werkschau auf den Ehrenpreisträger gehört ebenfalls zur festen Tradition des Filmkunstfests MV. In diesem Jahr wurde eine Auswahl aus über 120 Filmen gezeigt, in denen Henry Hübchen mitgewirkt hat, darunter „Kundschafter des Friedens“, „Alles auf Zucker!“, „Whisky mit Wodka“, „Jakob der Lügner“ und als Weltpremiere Andreas Kleinerts neuer Film „Spätwerk“.

Unter dem Label „gedreht in MV“ präsentiert das Filmkunstfest eine eigene Reihe: Gezeigt wurden in Schwerin in diesem Jahr unter anderem der Spielfilm „Alte Zeiten“ von Benjamin Hujawa, der Dokumentarfilm „Usedom - der freie Blick aufs Meer“ von Heinz Brinkmann und der auf Hunderten Zeichnungen basierende Kurzfilm "Landstrich" von Juliane Ebner. Auch eine Uraufführung war darunter: Die neue „Polizeiruf 110“-Episode „Für Janina“.

Wieder mit dabei war außerdem die 2015 erstmals installierte Reihe „Focus Baltic Sea”, mit der das Festival kulturelle Brücken zu seinen Nachbarstaaten schlägt und traditionell enge wirtschaftliche und kulturelle Kontakte pflegt. Präsentiert wurde jeweils ein aktueller Spiel- und Kurzfilm aus jedem der zehn Ostseeanrainerstaaten.

Dass das Filmkunstfest MV ein Ort für Jung und Alt ist, zeigte auch das französische Jugendfilmfestival Cinéfête, das wieder Bestandteil des Festprogramms war. Hier hatten die jüngsten Kinogänger zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, Filme in französischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln zu genießen.

 

 

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