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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Kampagnen-Spot : "Schleuse"

Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

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Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Mann steht am Seeufer und hält ein Mikrofon über die Wasseroberfläche.

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kampagnen-Spot : "Brötchen holen"

Ein Junge paddelt in einem Boot.

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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

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Usedomer Literaturtage 2018

Die 10. Usedomer Literaturtage standen in diesem Jahr unter dem Motto „Wage es, glücklich zu sein“- abgeleitet von der Aufforderung an Wilhelm Meister aus Johann Wolfgang von Goethes gleichnamigen Werk. Im ersten großen Jubiläumsjahr begaben sich vom 11. bis zum 14. April 2018 hochkarätige Autorinnen und Autoren auf der Sonneninsel Usedom auf Glückssuche, darunter Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch und Krimi-Bestsellerautorin Donna Leon.

Den Auftakt der Usedomer Literaturtage machte Thea Dorn, eine Autorin, die schon viele preisgekrönte Romane verfasst hat und sich nun in ihrem neuesten Sachbuch „Deutsch, nicht dumpf. Kleiner Leitfaden für aufgeklärte Patrioten“ mit dem Thema Patriotismus beschäftigt. In ihrem Gespräch mit Manfred Osten ging sie unter anderem der Frage nach dem Glück der Heimat auf den Grund.

Auch Krimi-Bestsellerautorin Donna Leon kehrte in diesem Jahr zu den Usedomer Literaturtagen zurück. Im Gepäck hatte sie – natürlich – ihren Commissario Brunetti mit seinem 26. Fall. In „Stille Wasser“ möchte Brunetti endlich einmal ausspannen und begibt sich daher auf die Insel Sant´Erasmos. Doch als der Verwalter von seiner Unterkunft – einer wunderschönen Villa – nach einem Unwetter spurlos verschwindet, ist für Brunetti nicht mehr an Urlaub zu denken.

Ein weiteres Highlight der diesjährigen Literaturtage war die Lesung der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch. Die vielfach geschätzte Schriftstellerin fand mit ihrem Werk „Zinkjungen“ zum sowjetischen Afghanistan-Krieg oder mit ihrem Buch über die Katastrophe von Tschernobyl auch auf internationaler Bühne Anerkennung. Am letzten Abend der Usedomer Literaturtage widmete sie sich im Gespräch mit Manfred Osten den russischen Schicksalen im 20. Jahrhundert.

Darüber hinaus konnten sich die Besucher während der Literaturtage auf Podiumsdiskussionen und spannende Dialoge freuen. Als krönender Höhepunkt wurde der neunte Usedomer Literaturpreis verliehen – dieses Mal an Ilija Trojanow. Der gebürtige Bulgare gilt nicht nur als eine der wichtigsten Stimmen der europäischen Gegenwartsliteratur, sondern auch als passionierter Geschichtensammler und Beobachter, eine Leidenschaft, die ihn unter anderem nach Nairobi, München, Bombay oder Kapstadt führte. Der Preis wird seit 2010 verliehen und würdigt jedes Jahr eine besondere Schriftstellerpersönlichkeit, die sich im hohen Maße um den europäischen Dialog verdient gemacht hat.

Außerdem gab es wieder ein Sonderkonzert im Rahmen des Usedomer Musikfestivals. Hier wurde Barockmusik zu einem wahren Erlebnis. Denn das Barockensemble il pomo dóro begeisterte schon das Publikum der Hamburger Elbphilharmonie und auch in anderen internationalen Konzerthäusern überzeugten sie mit ihrer Leidenschaft und Finesse.

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