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Land zum Leben: Überblick

Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Kampagnen-Spot : "Schleuse"

Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

Bildung & Wissenschaft: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Mann steht am Seeufer und hält ein Mikrofon über die Wasseroberfläche.

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kampagnen-Spot : "Brötchen holen"

Ein Junge paddelt in einem Boot.

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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

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Architektur

Backstein trifft Moderne - das Stadtpanorama von Stralsund.

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land mit einer reichen und wechselvollen Geschichte. Das Mittelalter, die Blütezeit der Hanse und die vielen nachfolgenden Epochen haben zahlreiche kulturhistorisch bedeutsame Bauten entstehen lassen. Sie prägen das Gesicht des Landes und machen es zu einem Muss für Architekturliebhaber.

Im 12. Jahrhundert kam der Backstein nach Deutschland und trat im Norden einen Siegeszug an: Schon bald entstanden Klöster, Dome und ganze Stadtviertel aus den gebrannten Lehmziegeln. Noch heute überragen die gewaltigen Türme der Kirchen jener Zeit viele Städte und Dörfer. Einen weiteren Bauboom brachte der Wohlstand der hanseatischen Kaufleute mit sich. Wahre Kostbarkeiten sind die spätmittelalterlichen Rats- und Bürgerhäuser: Die Hansestädte Wismar und Stralsund zählen deshalb seit 2002 zum Unesco-Weltkulturerbe.

Zahlreiche Baudenkmale schufen auch Landesherren, Landadelige und Gutsbesitzer der Neuzeit. Ihre prächtigen Schlösser und Herrenhäuser sind oft von sehenswerten Gärten und Parkanlagen umgeben.

Seebad Heiligendamm (Bild: Jörn Lehmann)

Ein neues Kapitel der Architekturgeschichte des Landes begann, als die heilende Wirkung von Salzwasser und Ostseeklima entdeckt wurde. 1793 gründete Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin in Heiligendamm das erste deutsche Seebad. Der Fremdenverkehr in den Küstengebieten entwickelte sich rasch und der "Weißen Stadt am Meer" folgten bald neue, elegante Seebäder. Der fröhliche Stilmix der hellen, leichten Bäderarchitektur zieht jährlich tausende Besucher in ihren Bann und verleitet sie zu einem Spaziergang entlang der Promenaden.

Die vielen technischen Denkmale in den Städten und Dörfern des Landes erzählen von Industrialisierung und Erfindungsreichtum. Wasser-, Wind und Motormühlen dienten früher der Energiegewinnung und sind heute noch vielerorts zu finden. In Bobzin kann ein trutziges Wasserkraftwerk der 1920er Jahre und in Schwerin ein sehenswertes altes Elektrizitätswerk besichtigt werden. Die älteste erhaltene Drehbrücke von MV befindet sich ebenfalls in der Landeshauptstadt. Schließlich ist das "flache" MV ein Land der Türme: Leuchttürme, Wassertürme und der Fernsehturm von Schwerin spannen den Bogen von früher genutzter Technik bis in die heutige Informationsgesellschaft.

Kunstmuseum Ahrenshoop (Bild: voigt&kranz UG Prerow)

Kreativität und Qualität bestimmen auch das Bauschaffen des 20. und 21. Jahrhunderts. Besonders gelungene Bauwerke der Gegenwart würdigt das Land MV durch die Vergabe eines Landesbaupreises. Mit diesem wurde 2014 unter anderem der Neubau des Kunstmuseums Ahrenshoop ausgezeichnet – eine zeitgemäße Interpretation der regionalen Bautradition rohrgedeckter Fischerkaten. Preisträger des Landesbaupreises 2016 sind die Klosterkirche Dargun und das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz.

Die Denkmalpflege kümmert sich um Erhaltung und Schutz des wertvollen Architekturerbe Mecklenburg-Vorpommerns. Unterstützt wird sie bei dieser verantwortungsvollen und oft schwierigen Aufgabe von bürgerschaftlichen Initiativen und Fördervereinen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Dorfkirchen und vielen der rund 1.000 Gutshäuser im ganzen Land.

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