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Land zum Leben: Überblick

Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

Wirtschaft & Arbeit: Überblick

Kampagnen-Spot : "Schleuse"

Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

Bildung & Wissenschaft: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Mann steht am Seeufer und hält ein Mikrofon über die Wasseroberfläche.

Natur & Ernährung: Überblick

kampagnen-Spot : "Brötchen holen"

Ein Junge paddelt in einem Boot.

Familie: Überblick

Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

Gesundheit & Sport: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

Kultur & Freizeit: Überblick

Großartige Erlebniswelten – Natur- und Technikmuseen in MV

Mecklenburg-Vorpommern begeistert junge Naturforscher (und ihre Eltern und Großeltern). Faszinierende Ausstellungen zeigen die artenreiche Natur- und Tierwelt an Küste und Seenplatte, veranschaulichen technische Zusammenhänge auf innovative Weise und ermöglichen einen grandiosen Blick in die Vergangenheit unseres Planeten und der Menschheit selbst. Lassen Sie sich in den über 20 Naturkundemuseen des Landes auf spannende und lehrreiche Reisen entführen.

Das Darwineum bietet auf 20.000 m² einen Rundgang durch 500 Millionen Jahre Evolution. (Bild: Zoo Rostock)

Eine Reise durch die Evolution im Rostocker Darwineum

Das Darwineum ist seit Anfang September 2012 eine Attraktion im Rostocker Zoo. Unter dem Motto "Wissenschaft zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken" vereint die Anlage in drei großen Ausstellungsbereichen Umweltbildung und Wissenschaft mit einem spannenden Unterhaltungskonzept. Auf insgesamt 20.000 m² können Besucher eine spektakuläre Zeitreise durch 500 Millionen Jahre Evolutionsgeschichte unternehmen. Diese führt sie durch zwei interaktive Ausstellungsbereiche, eine Tropenhalle sowie eine großzügige Außenanlage.

Das Herzstück des Darwineums ist die Tropenhalle, in der u.a. die Gorillas und Orang-Utans ihre feste Heimstätte haben. In den interaktiven Ausstellungsbereichen wird den Besuchern die biologische Vielfalt und Entwicklung des Lebens näher gebracht. Ein evolutionsgeschichtlicher Lehrpfad bringt sie zurück zu den Anfängen des Lebens. Abgerundet wird die Anlage durch den dritten Ausstellungsbereich zur "Kulturellen Evolution des Menschen". Hier gibt es ein Forschungslabor, das die Potenziale aktueller Forschung widerspiegelt und einen Blick in die Zukunft ermöglicht.

Das Darwineum ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Zoologischen Garten Rostock, dem Senckenbergmuseum in Frankfurt am Main und der Universität Rostock.

Ein Schildkrötenmännchen im 350.000-Liter-Aquarium des Meeresmuseums Stralsund. (Bild: Deutsches Meeresmuseum)

Meer erleben im Ozeaneum in Stralsund

Den Haien beim Fressen zusehen: Mit dem Ozeaneum wurde das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund um eine Ausstellung reicher: Der Lebensraum Meer, seine Erforschung und seine Nutzung durch den Menschen stehen in der jüngsten Erweiterung des Meeresmuseums im Vordergrund. 7.000 Tiere in 40 Meerwasseraquarien beherbergt der imposante Neubau. Im größten Aquarium, dem Schwarmfischbecken, ziehen hunderte Heringe und Makrelen an den Augen der Besucher vorbei.

Die Ausstellung ist äußerst vielseitig: Ein seltener Riesenkalmar ist genauso zu sehen wie der Fischkutter "Adolf Reichwein" oder der aufsehenerregende Sandtigerhai Niki. Eine ganz besondere Attraktion sind die großen Meeresschildkröten, von denen die größte über 100 Kilogramm auf die Waage bringt. Die riesigen Tiere haben im Ozeaneum genügend Platz, um sich auszubreiten und sich um ihren Nachwuchs zu kümmern.

Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund ist das größte Naturkundemuseum Norddeutschlands. Es wurde bereits 1951 gegründet und war bald das meistbesuchte Museum der DDR. Neben mehreren Außenstandorten ist die jüngste Erweiterung seit Juli 2008 das Ozeaneum. Das Ozeaneum wurde in Tampere, Finnland, als "Europas Museum des Jahres 2010" ausgezeichnet. Der "European Museum of the Year Award" gilt als Museums-"Oscar".

Wassertheater im Müritzeum. (Bild: Mirko Runge)

Müritzeum - Das Haus der 1.000 Seen in Waren

Die vielen verschiedenen Facetten der Müritz – dem größten See, der vollständig innerhalb Deutschlands liegt – und der Müritz-Region zeigt die 2.000 Quadratmeter große Erlebnisausstellung des Müritzeums in Waren. Einmal Auge in Auge mit einem Maränenschwarm um die Wette schwimmen, auf eine spannende Reise in die Eiszeit gehen und mit den Kranichen über die Mecklenburgische Seenplatte fliegen - das Müritzeum bietet einen einzigartigen und spielerischen Zugang zur Natur. Mit seinen interaktiven Themenräumen ist es Schaufenster zum angrenzenden Müritz Nationalpark.

Besucher begegnen tausendjährigen Baumgiganten und winzigen Waldbewohnern. Sie können Bekanntschaft schließen mit dem Goldenen Hecht und abtauchen in die faszinierenden Wasserwelten von Deutschlands größter Aquarienlandschaft. In 26 naturnah gestalteten Aquarien gibt es fast 50 Fischarten sowie Krebse, Sumpfschildkröten, Schnecken und Wasserpflanzen zu entdecken. Das Highlight: Ein sechs mal sechs Meter großes Süßwasseraquarium für heimische Fische, das über zwei Etagen reicht und in dem u.a. ein Schwarm Maränen mit über 600 Tieren lebt. Keinesfalls verpassen sollte man außerdem die Schönheiten des Museumsgartens mit einem Abenteuerspielplatz für die kleinen Besucher.

So wird also Feuer gemacht: Jede Menge Spaß für große und kleine Technikfans. (Bild: phanTECHNIKUM)

Technik zum Anfassen und Mitmachen – im phanTECHNIKUM in Wismar

Für kleine und große Technikfans eröffnete Ende 2012 ein neues Erlebniszentrum: das phanTECHNIKUM in Wismar. Die interaktive Ausstellung bietet auf 2.500 Quadratmetern Technik zum Anfassen und Mitmachen: Verschiedenste Exponate und Modelle veranschaulichen den Besuchern die technische Evolution. An verschiedenen Stationen darf auch selber experimentiert werden.

Im Ausstellungsteil "Feuer verbindet – Schweißtechnik in Geschichte und Gegenwart", in den Besucher durch einen Feuertunnel gelangen, besteht die Gelegenheit, sich selbst einmal am Schweißen zu versuchen. In der Lufthalle des phanTECHNIKUMs wird die bewegte Luftfahrtgeschichte des Landes anhand originaler und nachgebauter Flugmaschinen erlebbar. Dem Element Wasser und der Frage, wie man sich in und auf diesem fortbewegt, widmet sich ein weiterer Ausstellungsbereich.

Das phanTECHNIKUM vereint die ehemalige Ausstellung des Technischen Landesmuseums (TLM) und den seit 2002 bestehenden zweiten Teil des TLM im Glashaus in Wismar. Für die neue Ausstellung wurde eine ehemalige Kaserne aus den Dreißigerjahren umgebaut.

Die Flugapparate des Otto Lilienthal sind in Anklam ausgestellt. (Bild: Otto-Lilienthal-Museum Anklam)

Otto-Lilienthal-Museum Anklam

Der Traum vom Fliegen war schon alt, als Otto Lilienthal 1848 in Anklam geboren wurde. Doch es sind Lilienthals Flugversuche im Jahr 1891, die als erste Flüge der Menschheit gelten. Lilienthal orientierte sich an der Natur. Nachdem der Ingenieur den Flug des Weißstorchs beobachtet hatte, begann er, mit Tragflügeln zu experimentieren. Seine Ergebnisse veröffentlichte er 1889 in dem Buch "Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst", das gut zehn Jahre später den Brüdern Wright half, das erste Motorflugzeug zu bauen. Lilienthal allerdings wurde seine Passion zum Verhängnis. Er starb am 10. August 1896 an den Folgen eines Flugunfalls.

Dem Leben und Schaffen des Flugpioniers kann man heute im Otto-Lilienthal-Museum in Anklam nachspüren. Dort werden Fotos, Modelle und Nachbauten vieler verschiedener Flugapparate gezeigt. Auch Ideenskizzen und Entwürfe für frühe Flugmaschinen sind hier zu sehen. Das "Sturmflügel-Modell" trat 2005 sogar eine weite Reise zur Expo im japanischen Aichi an, denn ein Schwerpunkt der deutschen Präsentation dort war die Bionik, die Lehre von der Nutzung natürlicher Prinzipien in der Technik. Otto Lilienthal, der sich die Natur zum Vorbild nahm, gilt als ein Pionier der Bionik.

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