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Musen und Museen in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommerns Ausstellungslandschaft kann sich sehen lassen: Zwischen Ostsee, Müritz und Schaalsee finden sich attraktive Museen für Kunst, Kultur und Literatur.

Staatliches Museum Schwerin mit Skulptur Sphère-Trames, 1962/1989 von François Morellet (Bild: Staatliches Museum Schwerin)

Das Staatliche Museum Schwerin umfasst die Galerie Alte & Neue Meister sowie die ehemaligen Residenzschlösser des mecklenburgischen Fürstenhauses in Schwerin, Güstrow und Ludwigslust.

In der Galerie Alte & Neue Meister ist eine der hochrangigsten europäischen Sammlungen niederländischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts zu sehen, darunter Werke von Rubens, Rembrandt, Jan Brueghel d. Ä. und Frans Hals. Darüber hinaus werden Malerei und Plastik des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts präsentiert sowie die Ernst-Barlach-Stiftung Bölkow. Besonderes Highlight ist die deutschlandweit größte Sammlung von Werken Marcel Duchamps. Im Juli 2016 wurde der Neubau der Galerie Alte & Neue Meister in Schwerin eröffnet. Damit findet die Kunst nach 1945 endlich einen dauerhaften Platz. Spektakulär ist vor allem die Sammlung des 1930 in Mecklenburg geborenen Künstlers Günther Uecker, ergänzt durch Installationen, Videos und Objekte von unter anderem Ulrike Rosenbach, Aernout Mik und Jörg Herold.

In den Prunkräumen des Schweriner Schlosses sind Gemälde, Mobiliar und Kunsthandwerk des 19. Jahrhunderts ausgestellt. Schloss Güstrow ist berühmt für seine herausragende Residenzarchitektur und den nach historischen Stichen rekonstruierten Renaissancegarten. Zu den Ausstellungsschwerpunkten zählen eine der bedeutendsten Mittelaltersammlungen Norddeutschlands sowie Kunst und Kunsthandwerk der Renaissance aus Deutschland und Italien, darunter Gemälde von Cranach und Tintoretto. Inmitten einer barocken Stadtanlage mit einer der schönsten Parkanlagen des Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné liegt das Barockschloss Ludwigslust. Es beherbergt umfangreiche Sammlungen höfischer Kunst und Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

Die moderne Ausstellung auf Schloss Bothmer erzählt den abenteuerlichen Lebensweg des Bauherrn. (Bild: Staatliche Schlösser und Gärten/ Timm Allrich)

Auch an weiteren Orten des Landes locken historische Schlösser mit musealen Präsentationen zahlreiche Besucher an. So erzählt das außergewöhnliche Barockschloss Bothmer in Klütz mit seiner umfangreichen Ausstellung vom Lebensweg des am Anfang des 18. Jahrhunderts berühmten Politikers Hans Caspar von Bothmer. Auf Schloss Mirow berichtet eine spannende Präsentation über die Architektur und Ausstattung des Baus und darüber hinaus von den Mitgliedern des Herzoghauses Mecklenburg-Strelitz, die in Mirow residierten. Im Schloss Hohenzieritz erinnern drei museal eingerichtete Räume daran, dass Königin Luise von Preußen 1810 hier starb und in den Jahren danach hier einer der bekanntesten Erinnerungsorte Mecklenburgs entstand. Und nicht zuletzt erschließt das Jagdschloss Granitz mit seiner Ausstellung die Geschichte der Fürsten zu Putbus für das Publikum und lässt zudem mit einigen Räumen den Glanz der Einrichtungskunst des 19. Jahrhunderts aufscheinen.

Das Pommersche Landesmuseum Greifswald lockt mit Werken des berühmtesten Sohnes der Stadt, dem Maler der Romantik Caspar David Friedrich, sowie weltbekannten Gemälden von Phillipp Otto Runge, Franz Hals und anderen. Die Kunsthalle Rostock – 1969 als Museum für zeitgenössische Kunst eröffnet und der einzige Neubau eines Kunstmuseums in der ehemaligen DDR – verfügt über eine Sammlung von etwa 520 Gemälden, 6000 grafischen Blättern und 200 Skulpturen – die meisten mit regionalem Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern.

Seit Ende August 2013 ist die Museumslandschaft von MV um eine Attraktion reicher: Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst eröffnete das Kunstmuseum Ahrenshoop seine Pforten. Die Sammlung des Museums umfasst Werke der Gründergeneration der Künstlerkolonie Ahrenshoop, Werke der klassischen Moderne, gegenständliche Kunst der 1920er bis 1940er Jahre, widerständige Kunstpositionen der ehemaligen DDR bis hin zu zeitgenössischen Werken, die nach der Wiedervereinigung entstanden sind.

Das Kunstmuseum Schwaan lädt seit Oktober 2002 in seine Ausstellungsräume und präsentiert neben der eigenen Dauerausstellung auch mehrere Sonderausstellungen im Jahr. In den Galerien sind u.a. Werke von den drei gebürtigen Schwaanern Franz Bunke, Rudolf Bartels und Peter Paul Draewing, Gründer der Künstlerkolonie Schwaan, zu besichtigen, die ihr Schaffen an der renommierten Weimarer Malschule bei Theodor Hagen erlernten.

Fritz-Reuter-Literaturmuseum (Bild: Jens Büttner)

Die Natur war und ist nicht nur Rückzugsort und Inspirationsquelle für Maler, sondern auch für Schriftsteller. Dies lässt sich besonders eindrucksvoll in deren ehemaligen Häusern nachvollziehen, die heute als Museum eingerichtet sind. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch bei Fritz Reuter? Im Geburtshaus des Dichters in Stavenhagen werden anschaulich und eindringlich die Höhen und Tiefen seines Lebens und Schaffens dokumentiert sowie die Geschichte seines Erfolges als einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit.

Im ehemaligen Wohnhaus Hans Falladas in Carwitz befindet sich heute die größte und umfassendste Ausstellung zu Leben und Werk des Erzählers. Es ist somit ein Kleinod für alle Literaturliebhaber und Fallada-Leser. Weiterhin geben die Ausstellungen im Uwe Johnson-Literaturhaus im Klützer Winkel oder im Gerhard-Hauptmann-Haus auf Hiddensee einen lebendigen Eindruck vom Wirken dieser Künstler.

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