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Landschaftsschutzgebiete

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es 147 Landschaftsschutzgebiete. Zusammen sind sie fast 700.000 Hektar groß – das entspricht etwa einem Fünftel der Landesfläche. Die Schutzgebiete repräsentieren verschiedene Landschaftsformen, die aber eines gemeinsam haben: eine besondere Vielfalt und einen großen Erholungswert für den Menschen. Der Schutzstatus soll dazu beitragen, die Erhaltung oder Wiederherstellung des Naturhaushalts zu sichern. Im Gegensatz zu Naturschutzgebieten gelten in den großflächigen Landschaftsschutzgebieten nur geringe Einschränkungen für andere Nutzungen.

Ausgedehnte Wasserstraßen durchziehen die Lewitz. (Bild: Jens Büttner)

Ein Naturparadies mit unendlichen Weiten – das ist die Lewitz, die sich zwischen Neustadt-Glewe im Süden und Schwerin im Norden erstreckt. Der alte slawische Name "Lewitz", der soviel bedeutet wie Jagdgebiet oder wildreiche Gegend, und hat noch heute seine Berechtigung. Wo sich noch bis ins vorige Jahrhundert ein unwegsames Bruch- und Sumpfgelände ausdehnte, durchzieht heute ein Labyrinth von Gräben und Kanälen das 12.000 Hektar große Gebiet. Wilder präsentiert sich der unbegradigte Flusslauf der Elde. Wie das gesamte Landschaftsschutzgebiet zeichnet sich diese grüne Lunge durch großen Artenreichtum aus.

Das Landschaftsschutzgebiet Kühlung besteht aus einer Kette bewaldeter Hügel, die sich nordwestlich von Rostock entlang der Ostseeküste erstreckt. Sie entstand während der Weichseleiszeit durch Anhäufungen von Geschiebe aus dem Norden. Der Hauptteil des 12.800 Hektar großen Schutzgebietes wird landwirtschaftlich als Acker- und Grünland genutzt. Im Küstenbereich befindet sich ein schmaler Waldstreifen, der bis an den Rand der Kliffküste heranreicht. Neben seltenen Pflanzen finden sie hier auch immer wieder steinerne Zeugen der eiszeitlichen Entstehung der Kühlung.

Ein Endmoränenzug, der sich von Neukalen bis in den Landkreis Güstrow zieht, prägt das Landschaftsschutzgebiet Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See. Östlich davon gehören der Kummerower und der Malchiner See zu den markanten Punkten des 28.850 Hektar großen Areals. Die beiden Seen haben als Rastgewässer für nordische Enten- und Gänsearten überregionale Bedeutung. Andere Vögel bevorzugen die Laubmischwälder auf den Höhen der Mecklenburgischen Schweiz als Brutplatz: Hier sind die Horste von See- und Schreiadler zu finden. Auch die Wiesenniederungen am Westufer des Kummerower Sees beheimaten seltene Tier- und Pflanzenarten. Sogar Watvögel wie der Große Brachvogel leben hier.

Die Peene wird auch "Amazonas des Nordens" genannt. (Bild: Thomas Grundner)

Nicht ohne Grund trägt die Peene den Namen "Amazonas des Nordens". Die von unberührter Natur umgebene Flusslandschaft ist Heimat vieler seltener oder vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Zwischen Demmin und der Kreisgrenze bei Groß Toitin befindet sich das Landschaftsschutzgebiet Unteres Peenetal. Das 3.200 Hektar große Areal ist mit seiner Artenvielfalt eines der wertvollsten Flusstalmoore Deutschlands. Hier gedeihen Trollblumen und Orchideen, haben Biber und Fischotter ihr Zuhause. Zahlreiche Vögel nutzen das Urstromtal der unteren Peene als Brutgewässer. Besonderen Wert erhält das Gebiet auch durch die Vielzahl der vorhandenen Biotope.

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