Mecklenburg-Vorpommern - MV tut gut. Mecklenburg-Vorpommern Das Landesportal

Land zum Leben: Überblick

Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

Wirtschaft & Arbeit: Überblick

Kampagnen-Spot : "Schleuse"

Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

Bildung & Wissenschaft: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Mann steht am Seeufer und hält ein Mikrofon über die Wasseroberfläche.

Natur & Ernährung: Überblick

kampagnen-Spot : "Brötchen holen"

Ein Junge paddelt in einem Boot.

Familie: Überblick

Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

Gesundheit & Sport: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

Kultur & Freizeit: Überblick

Natürliche Vielfalt und Innovation

Es liegt in der Natur Mecklenburg-Vorpommerns, dass nachhaltige Landwirtschaft, ökologischer Landbau und die Ernährungswirtschaft zu den wichtigen Wirtschaftszweigen gehören. Rund 5.000 Landwirtschaftsbetriebe produzieren hier im Norden, davon über 800 Betriebe des ökologischen Landbaus mit einem Anteil von neun Prozent an der landwirtschaftlichen Nutzfläche.

Video

Was hier wächst und gedeiht, ist von Natur aus kostbar.

Natürliche Vielfalt – wie Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft mit ihr umgehen, beeinflusst unser Lebensgefühl, unsere Identität, unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Sie produzieren Rohstoffe für hochwertige Nahrungsmittel und sie sind Teil unserer ländlichen Räume.

Frau Dr. Kathrin Naumann, Geschäftsführerin der GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz GmbH in Benitz ist Botschafterin einer vielfältig strukturierten und nachhaltig wirtschaftenden Landwirtschaft in lebenswerten ländlichen Räumen in unserem Land.

Die Brüder Michael und Andreas Kühling, Landwirte aus Zemmin (Landkreis Vorpommern-Greifswald), erhielten den CERES AWARD 2016, den „Landwirtschafts-Oscar“, in der Kategorie Manager. Die beiden Landwirte sehen ihr Unternehmen als einen landwirtschaftlichen Veredelungsbetrieb und praktizieren eine nahezu perfekte Kreislaufwirtschaft. [CERES, die römische Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit steht als Leitfigur für den CERES AWARD.]

Landwirte Michael und Andreas Kühling (Bild: Philipp Ledényi für CeresAward)

MV ist ein attraktiver Standort für die Ernährungswirtschaft.

Hochwertige Nahrungsmittel für eine ausgewogene Ernährung der Menschen zu produzieren - dafür steht die Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Standortvorteile hier liegen auf der Hand - unberührte Landschaften und intakte Natur sowie engagierte und innovative Landwirte, Produzenten und Unternehmer. Einer davon ist Heinrich Graf von Bassewitz, der das Gut Dalwitz bewirtschaftet. Das Bio-Fleisch seines Unternehmens genügt höchsten Ansprüchen und wird sogar von Babynahrungsherstellern verarbeitet. Transparenz ist auch für den "LandWertHof" in Stahlbrode oberstes Gebot. In der gläsernen Schlachterei können alle Fertigungsschritte nachvollzogen werden. Etwas weiter südlich in der Müritz-Region bietet die in Deutschland älteste Kooperative, die "Müritz-Fischer", fangfrische - und wahlweise geräucherte - Spezialitäten wie Maräne, Saibling und Wels an.

Dr. Heinrich Graf von Bassewitz im Kornfeld. Für Dr. Heinrich Graf von Bassewitz ist das Land ein "kostbares Gut", das es nachhaltig zu bewirtschaften gilt.

Dass Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Standort für die Ernährungswirtschaft ist, zeigen Unternehmen, die europa- und weltweit erfolgreich agieren. In der Landeshauptstadt Schwerin produziert Nestlé seit Mai 2014 in seinem hochmodernen Werk NESCAFÉ DOLCE GUSTO, Kaffeegenuss auf höchstem Niveau. Der Erfolg gründet sich auf die 10 Grundsätze ihrer Geschäftstätigkeit.

Der europäische Molkereiverbund Arla Foods setzt mit seiner Molkerei in Upahl (Nordwestmecklenburg) auf Regionalität, Nachhaltigkeit, Tradition und Moderne in der Milchverarbeitung. Schon heute ist Upahl das Kompetenzzentrum für Bio-Produkte innerhalb des Molkereiverbundes. Künftig sollen Produktneuheiten beim Quark in Upahl entwickelt werden und zum Speiseplan gehören.

Unter dem Motto "Beste Bio-Qualität für ein gesundes und erfülltes Leben" startete 2013 die Biosanica Manufaktur GmbH ihre Herstellung von Bio-Apfelprodukten in einer modernen Anlage in Mecklenburg-Vorpommern. Von der Beschaffung erstklassiger Rohware, über die schonende Verarbeitung bis hin zu genauesten Qualitätskontrollen steht Biosanica für Innovation und Qualität.

Die heimische blaue Süßlupine

Sie ist die Alternative für Soja – die blaue Süßlupine. Eine auch in Mecklenburg-Vorpommern heimische Pflanze sticht durch ihre vielfältigen Vorteile aus der Pflanzenwelt heraus. Im Motiv "WACHSTUM trifft CHANCEN" prüfen Malte Stampe, Geschäftsführer der Prolupin GmbH, und Friedhelm Thiel, Geschäftsführer der Landwirtschafts GmbH Petschow, den Reifezustand der Lupinenhülsen. Die Prolupin GmbH nutzt das Eiweiß der heimischen Süßlupine, um pflanzliche Lebensmittel herzustellen.

Die Erforschung der Prolupine brachte den Wissenschaftlern des Fraunhofer IVV Freising 2014 den Gewinn des Deutschen Zukunftspreises ein. Vorallem für ernährungsbewusste Menschen waren deren Erkenntnisse gute Nachrichten. So stellen die Proteine der Blauen Süßlupine ein hervorragendes Substitut für Milchprodukte dar und begründen somit eine neue Kategorie von rein pflanzlichen Lebensmitteln. Zukünftige Produkte mit dem Eiweiß der blauen Süßlupine ermöglichen eine noch abwechslungsreichere Ernährung und egalisieren mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten oder –allergien durch ihre gluten-*, laktose-, cholesterin- und gentechnikfreien Eigenschaften (*ausgenommen Nudeln).

Aber auch für den Erhalt der biologischen Vielfalt und der Bodenfruchtbarkeit trägt die Lupine bei. Durch ihre stickstoffbindenden Wurzeln führt sie zu einer natürlichen Verbesserung der Böden und mit der Auflockerung der Fruchtfolge wird die Lebensgrundlage für Vögel und Insekten, vor allem Bienen, erweitert. Die ideale Pflanze für nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft.

MV-Links Aktuelle Neuigkeiten aus Mecklenburg-Vorpommern