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Aktuell : MV-Magazin

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Eine Geschäftsfrau und ein Fischer am Hafen sitzen zusammen.

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Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

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Ein Mann steht am Seeufer und hält ein Mikrofon über die Wasseroberfläche.

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Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

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„Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ - Innovative Ideen prämiert

"NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell" lautete 2016 das Thema des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen". In diesem Jahr wurden innovative Ideen und Projekte gesucht, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen schaffen.

(Bild: Deutschland - Land der Ideen)

"Deutschland – Land der Ideen" ist eine gemeinsame Standortinitiative von Politik und Wirtschaft. Der Wettbewerb wurde 2005 von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mit dem Ziel gegründet, Deutschland mit seiner Innovationskraft und kreativen Ausstrahlung nach innen wie nach außen sichtbar und identifizierbar zu machen. Seitdem werden jedes Jahr Projekte ausgezeichnet, bei denen das kreative Potenzial in unserer Gesellschaft besonders sichtbar wird.

"NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell" lautete 2016 das Thema des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen". Gesucht wurden insgesamt 100 starke Ideen für eine Gesellschaft des Miteinanders. Demografischer Wandel, Globalisierung, Zuwanderung oder die Umstellung auf erneuerbare Energien – Deutschland steht vor großen Herausforderungen, die nur mit bürgerlichem Engagement gemeistert werden können. Bewerben konnten sich innovative Projekte aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft, die das Potenzial von Nachbarschaft nutzen und deren Mehrwert gemeinschaftlichen Handelns in den Vordergrund stellen. Die 100 besten Ideen wurden am 31. Mai bekannt gegeben, darunter auch drei Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern:

Das Max-Planck-Institut in Greifswald setzt sich mit Fusionsforschung für das Kraftwerk von morgen auseinander. Die Sonne gewinnt Energie durch das Verschmelzen von Atomkernen. Wie die Technik ihr das nachmachen kann wird durch die Fusionsanlage für Wasserstoffplasma Wendelstein 7-X erforscht. Sie ist weltweit die modernste ihrer Art ist. Herzstück der Forschungsanlage ist ein wärmeisolierendes Magnetfeld, in dem das heiße Plasma eingeschlossen ist. So wird verhindert, dass das Plasma in Kontakt mit den kalten Wänden kommt. Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker aus ganz Europa arbeiten gemeinsam an der Anlage. Ihr Ziel: saubere Energie aus nahezu unbegrenzten Vorräten – ohne schädliche Emissionen oder langlebigen radioaktiven Abfall. Das Projekt ist einer von hundert Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2016“. Die feierliche Preisverleihung fand am 26. Oktober 2016 im IPP in Greifswald statt. Die unterzeichnete Urkunde konnte der Projektleiter Prof. Dr. Thomas Klinger in Empfang nehmen.

Eine Entwickler-Community aus Kühlungsborn ermöglicht durch ihre Open-Source-Software Personal Data Locker die Erstellung eines digitalen Lernlebenslaufs. Es gilt: Wer heute beruflich erfolgreich sein will, muss dokumentieren, dass er stets auf dem neuesten Wissensstand ist. Mithilfe der Software lassen sich digitale Lerninhalte speichern – von der bestandenen Online-Weiterbildung bis zum Multiple-Choice-Test. Darüber hinaus erfasst die Software den eigenen Lernprozess, wie etwa die Anzahl der gemachten Fehler. Der Nutzer bleibt dabei stets selbst Herr über seine verwalteten Daten und entscheidet über eine Weitergabe. Dieses Projekt war in der Auswahl um den Publikumssieg. Die Auszeichnung des Publikumssiegers erfolgte im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 10. November 2016 in Frankfurt am Main.

Das RAA-Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg aus Ludwigslust widmet sich dem Thema einer toleranten Gesellschaft und zeigt wie demokratische Kultur in Westmecklenburg gelingen. Ziel ist es gemeinsam mit Stiftungen, der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, dem bundesweiten Schulnetzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" sowie weiteren lokalen Partnern Vorurteile und die Verbreitung rechtsextremer Gedanken entgegenzuwirken. Das Regionalzentrum bietet Beratung für Kommunen und zivilgesellschaftliche Initiativen an, die mit rechtsextremen Übergriffen zu kämpfen haben. In Fortbildungen lernen Pädagogen zudem, wie sie in Schulen oder Kitas ein friedliches Zusammenleben fördern können.

Schon in den vergangenen Jahren kamen zahlreiche Preisträger aus den Wettbewerben der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" aus Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigt: MV ist nicht nur ein schönes Bundesland, es ist vor allem ein Land mit Freiraum für Ideen.

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