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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

Wirtschaft & Arbeit: Überblick

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Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

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Ein Mann steht am Seeufer und hält ein Mikrofon über die Wasseroberfläche.

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Ein Junge paddelt in einem Boot.

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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

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Kinderbetreuung in MV

Mecklenburg-Vorpommern ist ein familienfreundliches Land: Dafür spricht schon allein das dichte Netz an Betreuungsangeboten für die Kleinsten unter uns. Damit setzt das Land zum Leben Signale vor allem für berufstätige Eltern.

(Bild: Jörn Lehmann)

Bei der Kindertagesförderung hat Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren einen sehr guten Stand erreicht: Etwa 96 Prozent aller Mädchen und Jungen zwischen dem dritten Lebensjahr und dem Schuleintritt werden gefördert und betreut. Auch in der Krippe liegt die Betreuungsquote sehr hoch: Von den unter Dreijährigen besucht jedes zweite Kind (56 % Prozent) eine Kindertagesstätte oder die Kindertagespflege bei einer Tagesmutter bzw. einem Tagesvater. (Quelle: Statistisches Amt MV, Stand: März 2017)

Kinder und Erwerbsleben lassen sich dank des guten Betreuungsangebotes in MV daher besonders gut vereinbaren. Auch die Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtungen werden immer mehr auf die Bedürfnisse der – oftmals in Schichtarbeit – beschäftigten Eltern angepasst. So gibt es in der Landeshauptstadt Schwerin, in Neubrandenburg Stralsund, Rostock, Demmin and Wismar bereits die ersten 24-Stunden-Kitas. Tagespflege ist eine Alternative – vor allem bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes und bei besonderen Betreuungsbedürfnissen, die sich oft aufgrund der flexibilisierten Arbeitswelt ergeben.

Schon im Kleinkindalter erwerben Kinder die Fähigkeiten, die sie später zu selbstbewussten, aufgeschlossenen und sozialen Erwachsenen werden lassen. Deshalb ist frühkindliche Bildung so wichtig. Die Kindertageseinrichtungen in MV haben sich seit der Einführung des KiföG (Kindertagesförderungsgesetz) M-V 2004 zu frühkindlichen Bildungseinrichtungen entwickelt. Konkret bedeutet das unter anderem, dass Erzieher mehr Zeit für individuelle Förderung von Kindern und Elternarbeit bekommen. Außerdem soll der Übergang vom Kindergarten zur Schule pädagogisch gestaltet werden.

Da MV ein Kinder- und Familienland ist, setzt sich die Landesregierung für die schrittweise Einführung einer für Eltern kostenfreien Kindertagesbetreuung ein. Die ersten Grundsteine dafür wurden bereits 2012 gelegt, als die Elternbeiträge für unter Dreijährige sowie für die Kinder im Vorschuljahr gesenkt wurden. Anfang 2018 wurden die Elternbeiträge für die Kita sowie für eine Tagesmutter/einen Tagesvater nochmals um bis zu 50 Euro zusätzlich pro Monat reduziert. Als nächster Schritt folgt 2019 die Geschwisterkindentlastung, das heißt, ab dem zweiten Kind besteht Elternbeitragsfreiheit. Die komplett beitragsfreie Kindertagesförderung in Kita, Hort, Krippe und Tagespflege ist für 2020 geplant.

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