Nationalpark Jasmund Insel Ruegen

Einzigartige Flora & Fauna

Unberührt und einzigartig, romantisch und wild – so präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern. Es ist das Land der zweitausend Seen, der tausendjährigen Eichen, vielfältigen Küstenlandschaften, geheimnisvollen Moore, kilometerlangen Alleen und unzähligen Tierarten. Entdecken können Besucher diese grüne Schatzkammer der Natur unter anderem in drei Nationalparks, drei Biosphärenreservaten und sieben Naturparks.

Die Buchenwälder in den Nationalparks Müritz und Jasmund auf der Insel Rügen zählen seit 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der Nationalpark Müritz ist der größte Nationalpark auf deutschem Boden, Jasmund auf Rügen mit rund 3.000 Hektar der kleinste. Der 1990 gegründete Müritz-Nationalpark liegt im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns und ist Teil der Mecklenburgischen Seenplatte, die mit über 1.000 Seen Europas größtes vernetztes Wassersportrevier bildet – mittendrin liegt Deutschlands größter Binnensee, die malerische Müritz. Besuchern bieten sich mit zahlreichen Rad- und Wanderwegen, Aussichtstürmen sowie prachtvollen Guts- und Herrenhäusern unvergessliche Erlebnisse.

Die wunderschönen, teils geheimnisvollen Wälder der Nationalparks, sind nicht nur wertvoller Lebensraum für viele Tiere, sondern laden auch zu ausgedehnten Wanderungen ein. Ein echtes Highlight ist dabei der Müritz-Nationalpark-Weg, der rund 175 Kilometer umfasst und damit der längste Wanderweg in einem deutschen Nationalpark ist.

Mecklenburgische Seenplatte

Eldorado für Wasserliebhaber: die Mecklenburgische Seenplatte (Foto: tronixAS)

Tierfreunde kommen in dieser urtümlichen Landschaft auch voll auf ihre Kosten. So lassen sich zum Beispiel in den Sommermonaten Tafel-, Reiher- und Kolbenenten beobachten. Sehenswert auf der Tour sind außerdem das Storchendorf Groß Quassow, die uralten Baumbestände bei Carpin und die Schlosskoppel, ein ehemaliger großherzoglicher Landschaftspark. Ebenfalls einen Besuch wert sind der Käflingsbergturm, das Weltnaturerbegebiet Serrahner Buchenwälder und das Müritzeum, ein Naturerlebniszentrum mit Deutschlands größter Süßwasseraquarienlandschaft für heimische Fische. Im Nationalpark Müritz hingegen kann man die Fischadler von Aussichtskanzeln aus bei ihrer Brut und beim Jagen beobachten.

Eldorado für Tierliebhaber

Anfang Oktober gilt als der Höhepunkt des Kranichzuges in Mecklenburg-Vorpommern. Dann rasten hier Zehntausende dieser majestätischen Vögel. Der Naturpark Feldberger Seenlandschaft im Südosten der Mecklenburgischen Seenplatte ist mit seinen Klarwasserseen und dichten Wäldern ein wahrer Garten Eden für seltene Tiere wie Schreiadler, Biber oder Fischotter. Auch seltene Pflanzenarten finden sich hier. Ranger geben tiefe Einblicke in die einzigartige Flora und Fauna Mecklenburg-Vorpommerns. Sie zeigen Abenteurern die verschwiegensten Winkel und die besten Tierbeobachtungsplätze.

Kraniche auf dem Darß

Naturschauspiel: Unzählige Kraniche rasten auf dem Darß (Foto: TMV / Grundner)

Verzauberte Natur

Der Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen verzaubert mit bizarren weißen Kliffs und einem Buchenwald, der direkt an den Steilhängen wächst. Die atemberaubende Steilküste zog damals wie heute Kunstschaffende in ihren Bann. So verewigte der berühmte Romantiker Caspar David Friedrich in seinen Gemälden die weltbekannten Kreidefelsen. Diese sind heute ein bedeutender Teil des Nationalparks Jasmund und gelten als eines der größten Naturwunder Deutschlands. Markantester Punkt des Nationalparks ist der 118 Meter hohe „Königsstuhl“, dessen Besucherplattform einmalige Ausblicke auf die imposantesten Küstenabschnitte der Ostsee erlaubt. Die Flora und Fauna sind rund um die Kreidefelsen äußerst vielseitig. In den Kliffs der Kreidefelsen nisten Mehlschwalben und Kreideeulen. Die Nachtfalter kommen nur in dieser Region Deutschlands vor.

Herbst im Buchenwald

Herbst im Buchenwald (Bild: Thomas Grundner)

Neben dem Frühjahr ist der Herbst die beste Jahreszeit, um in Mecklenburg-Vorpommern wildlebende Tiere zu beobachten, was zu bestimmten Zeiten auch für das scheue Rotwild gilt. Rund um den Darßer Ort auf der Halbinsel Fischland Darß-Zingst ist Rotwild auch am Tage zu sehen, und zu hören ohnehin – während der Brunftzeit im September und Oktober tönt das markante Röhren des Rotwilds kilometerweit.

Highlight in Mecklenburg-Vorpommern: Gespensterwald Nienhagen

Vom Wind über Jahre geformt und die Ostsee stets im Blick stehen die Küstenwälder an der Ostsee mit ihren charakteristischen Windflüchtern in der ersten Reihe. Ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber ist der Gespensterwald in der Nähe der Hansestadt Rostock mit seinen ungewöhnlichen und bisweilen bizarr anmutenden Formen der Bäume. 

Gespensterwald Niehagen

Gespensterwald Nienhagen (Bild: TMV / Grundner)

Vor allem bei Dämmerung sorgen sie für mystische Stimmung; zum Teil ragen die Wurzeln der Altholzbuchen über die Kliffkante der Ostseesteilküste hinaus. Bei Tag fällt der Blick durch den sommergrünen Wald aus über hundertjährige Eichen, Buchen und Eschen hindurch bis zur Ostsee. Jeder Besuch ist ein besonderes Erlebnis, denn der Anblick des durch viele Stürme geprägten Waldes an der deutschen Küste ist besonders.

Seeadler auf der Jagd

„Amazonas Norddeutschlands“: die Peene (Foto: TMV / Grundner)

Paddeln auf der Peene

Peene (Bild: Thomas Grundner)

Naturerlebnisse hautnah

Kaum ein Fluss Deutschlands ist von so viel wilder Natur umgeben wie die Peene – der Fluss ist nicht ohne Grund auch als der „Amazonas Norddeutschlands“ bekannt geworden. Auf knapp 100 km Länge schlängelt sich die Peene durch malerische Moore, tiefe Wälder und romantische Flussauen. Jeder Kilometer wird hier zum Naturerlebnis. Wasserwanderer können Seeadler, Eisvögel und Biber beobachten. Auch Fischotter gibt es hier. Die Peene selbst ist einer der fischartenreichsten Flüsse in Deutschland, in dem seltene, andernorts längst ausgestorbene Arten wie Flussneunauge und Steinbeißer vorkommen. Mit einer Fläche von 20.000 Hektar ist die Flussniederung der Peene eines der größten zusammenhängenden Niedermoorgebiete in Mitteleuropa

Landgestuet Redefin

Landgestüt mit Tradition: Redefin (Foto: TMV / Grundner)

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

Wessen Herz für Pferde schlägt, sollte Redefin besuchen, denn hier, im Südwesten des Bundeslandes, befindet sich das Landgestüt von Mecklenburg-Vorpommern. Die prächtige Anlage ist ein echter touristischer Anziehungspunkt, und die Betreiber vermitteln interessierten Besuchern alle Details der Hengstzucht, die hier seit über 200 Jahren betrieben wird. Das Mecklenburger Warmblut, eine deutsche Pferderasse, wird in Redefin seit 1812 gezüchtet. Außerdem hat die Landesreit- und Fahrschule für das Land Mecklenburg-Vorpommern hier ihren Sitz. Sie veranstaltet jährlich Hengstparaden wie die im September stattfindenden „Redefiner Pferdetage“. Das Landgestüt ist untrennbar mit der mecklenburgischen Pferdezucht verbunden und lässt das Herz jedes Pferdeliebhabers höher schlagen.

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