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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

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Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

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Usedomer Musikfestival

Pünktlich zum Herbstbeginn lockte das Usedomer Musikfestival wieder auf die Sonneninsel Usedom. In malerischen Kirchen, kaiserzeitlichen Hotels und im gewaltigen Kraftwerk Peenemünde erklangen  die musikalischen Reichtümer der Ostsee. Im Jahr seines 25-jährigen Bestehens verzeichnete das Festival einen neuen Besucherrekord.

Vom 22. September bis 13. Oktober 2018 lud das Usedomer Musikfestival erneut zahlreiche nationale und internationale Stars des Ostseeraumes nach Usedom ein. Jedes Jahr stellt die traditionsreiche Veranstaltungsreihe für drei Wochen eins der zehn Ostseeanrainerländer in den Fokus. 2018 konnten Musikfans erstmals alle diese Länder musikalisch vereint erleben – von Norwegen bis Russland, von Finnland bis Deutschland. Etwa 14.800 Besucher kamen zu den etwa 40 kleinen und großen Konzerten und Lesungen im deutschen und polnischen Teil der Insel - ein neuer Rekord.

Höhepunkte des Usedomer Musikfestivals waren die Peenemünder Konzerte im alten Kraftwerk, bei denen das Baltic Sea Philharmonic unter der Leitung des in Estland geborenen Dirigenten Kristian Järvi zu musikalischen Reisen entlang der Ostseeküste einlud. In den Kaiserbädern war die dänische Sängerin Gitte Hænning zu erleben, die fasziniert von ihrem letzten Festivalbesuch auf die Insel zurückgekehrte. Neuland war Usedom für die schwedische Sopranistin Anne Sofie von Otter, die Chansons, Popsongs und Lieder von Abba bis Bernstein, von Jacques Brel bis Jean Sibelius darbot.

Intendant Thomas Hummel (Bild: Peter Adamik)

Drei Fragen an Intendant Thomas Hummmel

Das Usedomer Musikfestival nennt sich auch „Podium der Ostsee“. Warum?

Thomas Hummel: Usedom verzaubert mit einer der wärmsten Küsten, ursprünglicher Natur und einem der schönsten Strände. Und diese Schönheit lässt auch noch Raum für kulturelle Bereicherungen aller zehn Länder, die die Ostsee verbindet. Darum nennen wir das Usedomer Musikfestival auch „Podium der Ostsee“, weil hier jedes Jahr ein Ostseeland exklusiv drei Wochen lang im Mittelpunkt steht, mit großen Stars und verborgenen Schätzen dieser kulturell reichen Region. Dieses Jahr soll das ausnahmsweise einmal etwas anders sein: Auf unserer deutsch-polnischen Insel wollen wir alle Länder und Kulturen rund um die Ostsee willkommen heißen, um zu feiern.

Sie feiern 25 Jahre Usedomer Musikfestival. Was zeichnet das Usedomer Musikfestival seit Gründung aus?

Thomas Hummel: Normalerweise dauern themengebundene Festivals nur einige Tage. Auf drei Wochen voller Konzerte können wir schon etwas stolz sein. Es ist aber nicht nur das besondere Profil des Usedomer Musikfestivals, sondern auch die einzigartige Kombination von Landschaft, Geschichte und Kultur auf Usedom. Große sinfonische Konzerte mit internationaler Ausstrahlung im historischen Kraftwerk Peenemünde, MVs größtem Industriedenkmal. Die enge Verbundenheit zu unseren polnischen Nachbarn mit Konzerten in Swinoujscie. Herrschaftliche Architektur und herausragende Kammermusik in den Hotels der Drei Kaiserbäder und die Verbindung der Muse mit der Naturidylle des Hinterlandes und am Achterwasser in uralten stimmungsvollen Kirchen.

Worauf dürfen sich Besucher in diesem Jahr freuen?

Thomas Hummel: Zu unserem Jubiläum sollen sich schwedischer Jazz und russische Kammermusik, estnische Choräle und dänische Kantaten, norwegische Lieder und polnische Klaviermusik, litauische Tänze und deutsche Sinfonik, lettische Naturklangbilder und finnische Tangos begegnen. Besonders freue ich mich auf das Eröffnungskonzert unter Anwesenheit der Bundeskanzlerin mit unserem auf Usedom gegründeten Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi.  Wir begrüßen aber auch viele weitere Stars der Ostseeregion: Anne Sophie von Otter, Gitte Haenning, Ensembles der Berliner Philharmoniker, Jazz und Folklore der Ostseeregion, das NDR Radiosinfonieorchester und viele mehr. Ein ganz besonderes Konzert deutsch-polnischer Verbundenheit erwartet das Publikum auf Usedoms Schwesterinsel Wollin. Dort geben das Golberg Baroque Ensemble Danzig und die Internationale Chorakademie Lübeck Bachs bekannte h-Moll-Messe in der Taufkirche des Reformators Johannes Bugenhagen. Drei Wochen lang können Sie erleben, wofür das Usedomer Musikfestival steht: zehn Länder, ein Meer – 25 Jahre, ein Fest. Feiern Sie mit!

Karten für das Usedomer Musikfestival sind noch erhältlich.

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