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Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

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Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Zwischen Ostsee und Seenplatte treffen die Besucher der Festspiele MV das ganze Jahr über auf national und international herausragende Künstler, Ensembles und Orchester. Neben der Musik und den spannenden Begleitprogrammen sind es die unvergleichliche Landschaft und die abwechslungsreichen und ungewöhnlichen Spielstätten, die den Konzertveranstaltungen der Festspiele MV eine besondere Atmosphäre und Kulisse verleihen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 haben sich die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zum drittgrößten Klassikfestival Deutschlands entwickelt. Pro Jahr erleben mehr als 80.000 Fans die großen Stars der klassischen Musikszene aber auch junge Nachwuchskünstler aus den Bereichen Jazz und Neue Musik. Als Spielstätten fungieren herrschaftliche Anwesen, prunkvolle Schlossparks, Backsteinkathedralen, Bauernscheunen, Fabrikhallen, Kirchen und Gutshäuser.

Mit dem Ende der Sommersaison ist das Festspieljahr 2018 noch nicht vorbei. Seinen besinnlichen Ausklang findet es bei den Adventskonzerten, die vom 30. November bis 16. Dezember 2018 im Pferdestall des Gutshauses Stolpe, auf Schloss Ulrichshusen und auf Schloss Schwiessel stattfinden.

Anfang Januar läuten die Neujahrskonzerte am 5. und 6. Januar 2019 in Ulrichshusen dann das neue Festspieljahr ein. Los geht es vom 29. März bis 7. April 2019 mit dem Rügener Festspielfrühling, der sein Publikum mit klassischer Musik an ungewöhnlichen Spielorten verzaubert. Die Schönheit der Insel Rügen in der verträumten Vorsaison schafft dabei eine einzigartige persönliche Nähe zu den Spitzenmusikern. Die künstlerische Leitung des Festspielfrühlings übernimmt Daniel Müller-Schott.

Bei den Festspielen MV versammelt sich im nächsten Jahr wieder die internationale Klassikszene. Vom 15. Juni bis zum 15. September 2019 werden mehr als 140 Konzerte an rund 80 Orten stattfinden. Die Festspiele werden vor allem von der niederländischen Cellistin Harriet Krijgh als Preisträgerin des Sommers geprägt. Die 27-Jährige wird in Heiligendamm, Loitz und Zarrentin auftreten und beim „Amsterdam-Wochenende“ am 6. und 7. Juli ihre Heimat in Schwerin repräsentieren.

Der Klarinettist und Preisträger Matthias Schorn wird am 17. August gemeinsam mit Harriet Krijgh und dem ORF-Radio-Symphonieorchester die „Wiener Nacht“ im Park von Schloss Bothmer gestalten. Der Violinist und musikalische Leiter Daniel Hope, der erste Preisträger in Residence – 2006 bringt mit seinem Orchester aus San Francisco den kalifornischen Flair u. a. nach Ulrichshusen und Stolpe bei Anklam. 

Die Festspiele feiern im nächsten Jahr ein kleines Jubiläum – zum fünften Mal wird es die Reihe „Unerhörte Orte“ geben, in der den Festspielen MV die Räumlichkeiten für ein Konzert nicht ungewöhnlich und spannend genug sein können. Im kommenden Sommer verwandeln sich neue spezielle Orte zu stimmungsvollen Konzertsälen: Das Paketzentrum der Deutschen Post in Neustrelitz, die Straßenbahnwerkstatt des Schweriner Nahverkehrs, die Turbinenhalle des ehemaligen Kernkraftwerks Lubmin und die Werkhalle eines Herstellers für Flugzeugsitze in Schwerin. 

Auch das Format „2x Hören. Zeit zum Zuhören“ wird wieder dabei sein, bei dem dasselbe Werk zweimal gespielt wird mit einer jeweils unterschiedlichen Interpretation. Zwischen Binz und Sellin, Bergen und Putbus werden im September an drei Tagen auf Rügen mehrere Streichquartette die „Inselmusik“ performen. Neu im Programm sind die „Vorpommern-Tage“ bestehend aus einer dreitägigen Konzertreise von der Insel Usedom bis zur Eisengießerei Torgelow. Ende Juli wird in der Reihe „Weltstars in Redefin“ das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit dem Chefdirigenten Mariss Jansons zu Gast sein. 

Neben Konzerten mit internationalen Stars wie den Geigern Hilary Hahn und Daniel Hope oder dem Dirigenten Kent Nagano testen die Festspiele innovative, neue Formate aus, wie das „Detect Classic Festival“ für ein junges Publikum. In den Reihen „Junge Elite“, „Bothmer-Musik“ und „Landpartie“ präsentieren sich vielversprechende junge Künstler aus der ganzen Welt.

Bekannte Formate, wie die großen Weltstars-Konzerte in der Reithalle des Landgestüts Redefin oder das Klütz Open Air, gehören auch im Jahr 2019 wieder zum Programm. Angebote wie ein Fahrradkonzert in Schwerin oder das schon traditionelle Kinder- und Familienfest in Hasenwinkel (Landkreis Nordwestmecklenburg) aus der Reihe Mäck & Pomm, sollen Menschen begeistern, die noch keine Kenner der klassischen Musik sind.

Neben bekannten Musikern werden Götz Alsmann und Thomas Quasthoff mit der SWR-Bigband im Schlosspark Fleesensee, Katja Riemann zum 120. Zoo-Geburtstag in Rostock, Daniel Müller-Schott mit dem Australian Youth Orchestra in Ulrichhausen, Iveta Apkalna in Neubrandenburg, Gustav Peter Wöhler, Nils Landren und der Dresdner Kreuzchor im kommenden Sommer bei den Festspielen erwartet. 

Eröffnet werden die beliebten Festspiele am 15. Juni in der Wismarer St. Georgen-Kirche mit einer Festspielouvertüre für Cello und Chor mit Harriet Krijgh, dem Jugendkammerchor des Musikgymnasiums Schwerin und dem NDR Elbphilharmonieorchester unter Krzysztof Urbanski.

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