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Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

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Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

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Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Zwischen Ostsee und Seenplatte treffen die Besucher der Festspiele MV das ganze Jahr über auf national und international herausragende Künstler, Ensembles und Orchester. Neben der Musik und den spannenden Begleitprogrammen sind es die unvergleichliche Landschaft und die abwechslungsreichen und ungewöhnlichen Spielstätten, die den Konzertveranstaltungen der Festspiele MV eine besondere Atmosphäre und Kulisse verleihen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 haben sich die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zum drittgrößten Klassikfestival Deutschlands entwickelt. Pro Jahr erleben mehr als 80.000 Fans die großen Stars der klassischen Musikszene aber auch junge Nachwuchskünstler aus den Bereichen Jazz und Neue Musik. Als Spielstätten fungieren herrschaftliche Anwesen, prunkvolle Schlossparks, Backsteinkathedralen, Bauernscheunen, Fabrikhallen, Kirchen und Gutshäuser.

Bei den Festspielen MV versammelte sich in dieser Sommersaison wieder die internationale Klassikszene. Vom 15. Juni bis zum 15. September 2019 fanden 152 Konzerte an 83 Orten statt. Die Festspiele waren vor allem von der niederländischen Cellistin Harriet Krijgh als Preisträgerin des Sommers geprägt. Die 27-Jährige trat in Heiligendamm, Loitz und Zarrentin auf und repräsentierte beim „Amsterdam-Wochenende“ am 6. und 7. Juli ihre Heimat in Schwerin.

Der Klarinettist und Preisträger Matthias Schorn gestaltete am 17. August gemeinsam mit Harriet Krijgh und dem ORF-Radio-Symphonieorchester die „Wiener Nacht“ im Park von Schloss Bothmer. Der Violinist und musikalische Leiter Daniel Hope, der erste Preisträger in Residence – 2006 brachte mit seinem Orchester aus San Francisco den kalifornischen Flair u. a. nach Ulrichshusen und Stolpe bei Anklam. 

Die Festspiele feierten in diesem Jahr ein kleines Jubiläum – zum fünften Mal gab es die Reihe „Unerhörte Orte“, in der die Räumlichkeiten für ein Konzert nicht ungewöhnlich und spannend genug sein können. Im Sommer verwandelten sich neue spezielle Orte zu stimmungsvollen Konzertsälen: Das Paketzentrum der Deutschen Post in Neustrelitz, die Straßenbahnwerkstatt des Schweriner Nahverkehrs, die Turbinenhalle des ehemaligen Kernkraftwerks Lubmin und die Werkhalle eines Herstellers für Flugzeugsitze in Schwerin. 

Auch das Format „2x Hören. Zeit zum Zuhören“ war wieder dabei, bei dem dasselbe Werk zweimal gespielt wird mit einer jeweils unterschiedlichen Interpretation. Zwischen Binz und Sellin, Bergen und Putbus performten im September an drei Tagen auf Rügen mehrere Streichquartette die „Inselmusik“. Neu im Programm waren die „Vorpommern-Tage“ bestehend aus einer dreitägigen Konzertreise von der Insel Usedom bis zur Eisengießerei Torgelow. Ende Juli war in der Reihe „Weltstars in Redefin“ das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit dem Chefdirigenten Mariss Jansons zu Gast. 

Neben Konzerten mit internationalen Stars wie den Geigern Hilary Hahn und Daniel Hope oder dem Dirigenten Kent Nagano testeten die Festspiele innovative, neue Formate aus, wie das „Detect Classic Festival“ für ein junges Publikum. In den Reihen „Junge Elite“, „Bothmer-Musik“ und „Landpartie“ präsentierten sich vielversprechende junge Künstler aus der ganzen Welt.

Bekannte Formate, wie die großen Weltstars-Konzerte in der Reithalle des Landgestüts Redefin oder das Klütz Open Air, gehörten auch im Jahr 2019 wieder zum Programm. Angebote wie ein Fahrradkonzert in Schwerin oder das schon traditionelle Kinder- und Familienfest in Hasenwinkel (Landkreis Nordwestmecklenburg) aus der Reihe Mäck & Pomm, sollten Menschen begeistern, die noch keine Kenner der klassischen Musik sind.

Neben bekannten Musikern wurden Götz Alsmann und Thomas Quasthoff mit der SWR-Bigband im Schlosspark Fleesensee, Katja Riemann zum 120. Zoo-Geburtstag in Rostock, Daniel Müller-Schott mit dem Australian Youth Orchestra in Ulrichhausen, Iveta Apkalna in Neubrandenburg, Gustav Peter Wöhler, Nils Landren und der Dresdner Kreuzchor bei den Festspielen erwartet. 

Eröffnet wurden die beliebten Festspiele am 15. Juni in der Wismarer St. Georgen-Kirche mit einer Festspielouvertüre für Cello und Chor mit Harriet Krijgh, dem Jugendkammerchor des Musikgymnasiums Schwerin und dem NDR Elbphilharmonieorchester unter Krzysztof Urbanski.

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