Mecklenburg-Vorpommern - MV tut gut. Mecklenburg-Vorpommern Das Landesportal

Land zum Leben: Überblick

Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

Wirtschaft & Arbeit: Überblick

Kampagnen-Spot : "Schleuse"

Zwei Frauen beim passieren einer medizinischen Schleuse.

Bildung & Wissenschaft: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Mann steht am Seeufer und hält ein Mikrofon über die Wasseroberfläche.

Natur & Ernährung: Überblick

kampagnen-Spot : "Brötchen holen"

Ein Junge paddelt in einem Boot.

Familie: Überblick

Kampagnen-Spot : "Rush Hour"

Ein Mann schaut sitzend dem Kranichzug nach.

Gesundheit & Sport: Überblick

Kampagnen-Spot : "Tönesammler"

Ein Jugendlicher nimmt Töne mit einem Mikrofon im See auf.

Kultur & Freizeit: Überblick

Internationale Grüne Woche

Unter dem Motto „Genieße Mecklenburg-Vorpommern.“ präsentierten sich bei diesjährigen Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin 70 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern. Sie nahmen die Landeskampagne „MV tut gut.“ wörtlich und luden zu einer kulinarisch-kulturellen Entdeckungsreise ein. 2019 war das Land zum Leben bereits zum 20. Mal mit eigener Länderhalle vertreten.

Bereits zum 84. Mal öffnete die weltgrößte Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau vom 18. bis zum 27. Januar 2019 unter dem Berliner Funkturm ihre Türen. Als Mittler zwischen Wirtschaft und Verbraucher und gleichzeitig als wichtiges agrarpolitisches Forum kommt der Internationalen Grünen Woche eine besondere Rolle zu. Die Themen regionale Produkte mit hoher Qualität, Nachhaltigkeit, nachwachsende Rohstoffe und der ländliche Raum gewinnen auf der IGW, genau wie der Gartenbereich, immer weiter an Bedeutung. Etwa 400.000 Gäste, darunter zahlreiche Fachleute des In- und Auslands aus allen Bereichen der Land- und Forstwirtschaft, des Gartenbaus sowie der Fischwirtschaft besuchten die diesjährige Grüne Woche in Berlin.

Partnerland der Internationalen Grünen Woche war in diesem Jahr Finnland. Unter dem Motto „Aus der Wildnis“ legte es als erstes nordeuropäisches Partnerland den Fokus auf die Vielfalt seiner heimischen Produkte und Spezialitäten. Wenn Berlin im Januar noch von winterlichen Grautönen geprägt war, wurden in der Blumenhalle unter dem Motto „Blooming City: bunt – kreativ – natürlich“ vielfältige urbane Kulissen mit Tausenden Blumen und Blüten inszeniert.

Genieße Mecklenburg-Vorpommern.

2019 war Mecklenburg-Vorpommern bereits zum 20. Mal mit eigener Länderhalle 5.2b auf der IGW vertreten. 70 Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft sowie Verbände, Vereine und Institutionen aus MV präsentierten sich unter dem Motto „Genieße Mecklenburg-Vorpommern.“ als international attraktiver Standort der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Im Schnitt zog es pro Tag 40.000 Besucher in die MV-Halle. Partner war in diesem Jahr der Landkreis Rostock.

Auch in diesem Jahr gab es an allen zehn Messetagen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, Unterhaltung und Tanz. Zum Ländertag am ersten Messe-Sonnabend (19.1.) kam die Ministerpräsidentin des Landes, Manuela Schwesig. Auch für Kinder gab es in der Länderhalle einiges zu entdecken: Hier konnten junge Besucher alles „Rund um den Apfel“ erfahren und sogar selbst Äpfel auspressen. Für „Kräuterdetektive“ gab es außerdem Kräuter und Blüten zum Schnuppern, Anfassen und Kosten.

Aussteller in der MV-Länderhalle

Süß und sauer, kräftig und deftig: MV‘s Spezialitäten bieten alle Geschmacksvarianten. Besucher konnten Rollmops, Burgunderbraten im Brötchen oder mehrfach ausgezeichnete Biere genießen. Es gab aber auch Besonderheiten wie Bean-to-bar-Schokoladen, handgefertigte Trüffel, ein Bio-Apfel-Quitten-Chutney oder eine Wurst vom Strauß zu probieren. Zu den Ausstellern der MV-Halle gehörten unter anderem die Familien-Konditorei Komander aus Grammentin, die Schokoladerie de Prie aus Rostock, die Mecklenburger Kartoffelveredelung aus Hagenow, die Straußenzucht Canzow, die Sanddorn Storchennest GmbH aus Ludwigslust und die Regionalinitiative Hiddenseer Kutterfisch. Auch die Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund und die Müritzfischer aus Waren waren mit ihren Spezialitäten vertreten. Eine kleine Auswahl stellen wir hier vor:

Hiddenseer Kutterfisch

Seit Jahrhunderten fahren Fischer hinaus aufs Meer, um ihren Fang einzuholen und um damit ihre Familien zu ernähren. Doch heutzutage lohnt sich der Fang oft nicht mehr für die Fischer. Die Regionalinitiative "Hiddenseer Kutterfisch" mit Initiator Mathias Schilling will das ändern und setzt sich für den Erhalt der Stellnetzfischerei auf Rügen und vor Hiddensee ein.

Störtebeker-Bier

Der Seeräuber Klaus Störtebeker kaperte im 14. Jahrhundert die Schiffe der Hanse und wurde zur Legende. Die Störtebeker-Brauerei in Stralsund hat sich und ihre Biere nach ihm benannt. In unterschiedlichen Geschmacksrichtungen werden hier Störtebeker-Biere nach regionaler Braukunst gebraut, die sich weltweit einen guten Ruf erworben haben.

Müritzfischer

Wenn die Müritzfischer bei Sonnenaufgang mit ihren Booten auf die Müritz hinausfahren und ihre Netze auswerfen, wird die Romantik der Binnenfischerei noch einmal lebendig. Ihr Fang: Zander, Maräne und Saibling. Veredelt und frisch zubereitet nach traditioneller Handwerksart sind sie wahre Leckerbissen. Neben klassischem nachhaltigen Fischfang und Aquakultur gewinnt in den vergangenen Jahren auch zunehmend die touristische Ausrichtung der Fischerei Müritz-Plau an Bedeutung.

Sanddorn - Zitrone des Nordens

Sanddornbeeren sind nicht nur außerordentlich schmackhaft, sondern haben auch siebenmal mehr Vitamin C als Zitronen. Die orangenen Powerbeeren können als Saft oder Gelee, als Bonbons, in leckeren Törtchen sowie als Obstwein oder Likör genossen werden. Das Ludwigsluster Unternehmen Sanddorn Storchennest betreibt die größte ökologische Sanddornplantage Deutschlands.

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