Ukraine-Kooperation: Vernetzung auf Augenhöhe
Im Rahmen der Regionalpartnerschaft mit Tschernihiw bahnt Mecklenburg-Vorpommern langfristige Kooperationen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft an.
Europaministerin Martin traf in Begleitung des Leiters der Regionalen Militärverwaltung Tschernihiw, Viacheslav Chaus, alle Hochschulleitungen der Region, um vielfältige Kooperationen in Forschung und Lehre anzubahnen.
Zusammenarbeit der Hochschulen
Bei ihrem Besuch in der Partnerregion im Mai 2024 traf sich Europa-Ministerin Martin in Begleitung des Leiters der Regionalen Militärverwaltung Tschernihiw, Viacheslav Chaus, mit Vertreterinnen und Vertretern aller Hochschulen in der Oblast Tschernihiw, um vielfältige Kooperationen in Forschung und Lehre anzubahnen.
Im November 2024 organisierte das Europa-Ministerium dann eine Online-Konferenz der Leitungen sämtlicher Hochschulen aus Mecklenburg-Vorpommern und Tschernihiw. Seitdem arbeiten die Hochschulen der beiden Regionen auf verschiedene Arten und in verschiedenen Fachbereichen zusammen. Ein enger Austausch besteht zum Beispiel zwischen der Universität Greifswald und der Staatlichen Mykola-Gogol-Universität Nizhyn.
Europa-Ministerin Martin trifft die Unternehmerinnen-Delegation aus Tschernihiw und die Vertreterinnen der IHK zu Rostock.
Delegationsreise von Unternehmerinnen aus Tschernihiw nach MV
Gefördert vom Land Mecklenburg-Vorpommern organisierte die IHK zu Rostock im Oktober 2025 eine Delegationsreise für Unternehmerinnen aus der Region Tschernihiw nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Teilnehmerinnen gehörten zum Frauennetzwerk der IHK Tschernihiw.
Bereits vor Beginn des russischen Großangriffs nahm der Anteil von Unternehmerinnen in der Ukraine stetig zu. Der Krieg hat diesen Prozess noch beschleunigt. Die IHK zu Rostock ermöglichte mit der Delegationsreise die Vernetzung von Frauennetzwerken, den Aufbau internationaler Wirtschaftsbeziehungen, die Anbahnung von Geschäftskontakten, Wissenstransfer und das Kennenlernen von Praxisbeispielen im Kontext der beruflichen Bildung. Die Delegationsreise verband also die beiden wichtigen Themen der interregionalen Zusammenarbeit und von Frauen in Führungspositionen.
Auch Europa-Ministerin Bettina Martin begrüßte die Delegationsteilnehmerinnen zu einem Gespräch im Ministerium.