Zusammenarbeit und Vertretung – Land im Herzen Europas

Im Geschäft mit der ganzen Welt

Mecklenburg-Vorpommern erwirtschaftet etwa 18 Milliarden Euro Außenhandelsvolumen pro Jahr. Das schafft Arbeitsplätze und Innovation. Wie unterstützt die Landesregierung die Wirtschaft? Welche Chancen entstehen für Unternehmen, Beschäftigte und Investoren?

Sitz an einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt

Mecklenburg-Vorpommern liegt an der Ostsee mitten zwischen Polen, Dänemark, Schweden und Russland. Das ist ein großer Vorteil, denn die Ostsee ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt: 11,4 Prozent aller Waren, die global gehandelt werden, fahren auf diesem Meer. 

Mit 1.900 Kilometern Küstenlinie ist Mecklenburg-Vorpommern mittendrin. Das bedeutet: Schiffe laden hier ab, Unternehmen können schnell exportieren, Häfen und Logistiker haben Arbeit. Neue Arbeitsplätze entstehen. Die Wirtschaft wächst. Die geografische Lage ist das Fundament und die Landesregierung nutzt diese Chancen für das Land.

Die Zahlen aus dem Jahr 2025 belegen das:

  • Starke Bilanz: Mit einem Außenhandelsvolumen von 20,8 Milliarden Euro erreichte MV einen historischen Höchstwert.
  • Wirtschaftliches Plus: MV exportierte 1,3 Milliarden Euro mehr, als es im Gegensatz zum Vorjahr mit noch 300 Millionen Euro importierte. Waren im Wert von 11,1 Milliarden Euro verließen das Land.
  • Gefragte Qualität: Wasserfahrzeuge, Geräte zur Stromerzeugung, Weizen oder hochwertige Metallwaren zählten zu den Verkaufsschlagern. Sie machten 33 Prozent aller exportierten Güter aus.
  • Globale Reichweite: Die Niederlande, die USA und Polen waren die wichtigsten Handelspartner. Dank eines exportierten Kreuzfahrtschiffs zählten auch die Bahamas 2025 zu den stärksten Exportzielen.

Internationale Märkte: Gemeinsam für eine starke Wirtschaft

Wer Waren über Grenzen hinweg verkaufen möchte, dem bietet die Landesregierung konkrete Unterstützung: Sie verbindet Unternehmen mit Partnerinnen und Partnern in anderen Ländern. Sie zahlt Zuschüsse für Messen im In- und Ausland. Sie organisiert Delegationsreisen und Netzwerk-Events wie den deutsch-lettischen Wirtschaftstag. Unternehmen können sich dort austauschen, Kontakte knüpfen, neue Geschäfte anbahnen. Aus solchen Treffen sind bereits erfolgreiche Partnerschaften entstanden. Weitere Events sind:

  • Baltic Sea Business Day – Spitzentreffen der Ostseeanrainer: Als zentrales Forum der demokratischen Ostseestaaten bringt der Baltic Sea Business Day Entscheidungstragende aus Politik und Wirtschaft zusammen. Ziel ist der direkte Austausch über Investitionen und gemeinsame Perspektiven. Mecklenburg-Vorpommern kreiert damit eine Plattform, die Netzwerke und Zusammenarbeit rund um die Ostsee stärkt. Hier entstehen Kontakte und Aufträge, die voranbringen.
  • Export-Tour – von erfahrenen Unternehmen lernen: Ein stabiler Außenhandel startet mit Erfahrungen. Die Export-Tour liefert sie. Anstatt grauer Theorie schafft Mecklenburg-Vorpommern die Möglichkeit, exporterfahrene Betriebe im Land zu besuchen. Sei es als Start-up oder etabliertes Unternehmen. Vor Ort teilen die Expertinnen und Experten ihr Wissen und berichten, wie der Schritt in ausländische Märkte gelingt. Dieser direkte Erfahrungsaustausch schafft Sicherheit für den eigenen Exporthandel.
  • Förderungen – mit Vorsprung starten: Auslandsmärkte lassen sich nicht ohne Investitionen erschließen. Bevor der erste Kontakt auf Messen entsteht, müssen Ausstellungsflächen bezahlt werden. Ausgaben, bei denen MV unterstützt. Bis zu 6.000 Euro können Unternehmen für Messe- oder Ausstellungsplätze erhalten. Bei Gemeinschaftsständen mehrerer Betriebe sind sogar 10.000 Euro möglich. Mit minimalem bürokratischem Aufwand. Die Förderungen werden digital beantragt. Unkompliziert und ohne Papierkram.

Außenhandel schafft Arbeitsplätze

Wenn ein Schiff in Warnemünde gebaut wird, arbeiten dort Hunderte von Menschen: Schweißerinnen und Schweißer, Ingenieurinnen und Ingenieure, Elektrikerinnen und Elektriker. Sie verdienen ihr Geld damit, dass das Schiff später exportiert wird. Dasselbe gilt für Weizen aus der Börde, der in die Niederlande geht, oder für Stromgeräte aus Rostock, die in die USA fahren. Dahinter stecken Fabrikarbeiterinnen und Fabrikarbeiter, Landwirtinnen und Landwirte, Logistikerinnen und Logistiker. Viele Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern leben vom Außenhandel.

Besonders in Häfen und Logistik-Zentren sind solche Jobs überall. In Rostock, Wismar und Stralsund arbeiten Tausende Menschen, weil Schiffe be- und entladen werden müssen. Je mehr Handel, desto mehr Arbeit. Je mehr Arbeit, desto sichere Löhne für Familien in der Region. Außenhandel ist also nicht nur etwas für große Konzerne. Er ist die Grundlage für gute Jobs im ganzen Land.

Ein Standort mit Zukunft

Mecklenburg-Vorpommern sitzt an einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt: der Ostsee. Wer hier investiert, hat direkten Zugang zu Märkten in Skandinavien, Polen und Finnland. Die Häfen von Rostock, Wismar und Lubmin sind modern ausgebaut. Die Infrastruktur ist da. Unternehmen können schnell exportieren, Waren schnell importieren. Das spart Zeit und Geld.

Besonders vier Branchen gedeihen hier: Die maritime Industrie hat Weltklasse-Unternehmen wie Meyer Werft. Die Windenergie ist ein Zentrum: Mecklenburg-Vorpommern führt Deutschland bei Windkraftanlagen an. Die Ernährungswirtschaft exportiert weltweit: Arla Food, Anklam Extrakt sind bekannte Namen. Und die IT-Branche wächst schnell mit jungen Start-ups.

Hinzu kommt: Mecklenburg-Vorpommern hat noch Luft nach oben. Das Außenhandelsvolumen ist im Bundesländervergleich klein, aber die Chancen sind groß. Wer jetzt investiert, investiert in ein Land mit Wachstumspotenzial.

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