Digitalisierung und KI: Wissen vernetzen, Innovationen ermöglichen
Digitale Technologien und Künstliche Intelligenz verändern, wie wir forschen, lehren und Wissen teilen. Hochschulen und Forschungseinrichtungen in MV gestalten diesen Wandel aktiv: leistungsfähige Strukturen, neue Arbeitsformen, offener Zugang zu Forschungsdaten und -ergebnissen.

Digitale Transformation: Hochschule zukunftsfähig gestalten
Die Digitalisierung prägt alle Bereiche der Hochschulen – Forschung, Studium und Lehre, Transfer und Verwaltung. Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln ihre digitalen Infrastrukturen und Dienste kontinuierlich weiter und etablieren neue Formen des Lehrens, Lernens und Forschens. Das Land setzt dafür wichtige Rahmenbedingungen und verankert die digitale Transformation als strategisches Thema der Hochschulentwicklung.
Die rasanten Entwicklungen Künstlicher Intelligenz (KI) verändern Forschung, Studium und Lehre tiefgreifend. KI hilft, große Datenmengen auszuwerten und verändert wissenschaftliche Methoden. Zugleich gilt es, Kompetenzen zu stärken und KI verantwortungsvoll einzusetzen.
Open Access und Forschungsdaten: Wissen teilen, Neues ermöglichen
Wissen wächst, wenn man es teilt. Der freie Zugang zu Forschungsdaten und ihre Bereitstellung in einer zugänglichen und digital nutzbaren Form folgt dem Leitbild einer freien und offenen Wissenschaft. Leichte Zugänglichkeit hilft, die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung in die Gesellschaft und die Wirtschaft zu transferieren. Die höhere Sichtbarkeit fördert Teilhabe und Innovation.
Mit der 2025 verabschiedeten Open-Access-Strategie MV setzt Mecklenburg-Vorpommern einen Meilenstein für ein freies Wissenschaftssystem. Wir machen Forschungsergebnisse und darüber hinaus auch kulturelles Erbe digital zugänglich – unter offenen Lizenzen und für jeden nutzbar. Zugleich bauen Land und Universitäten mit der „Servicestelle Digitale Wissenschaft MV“ eine landesweite Unterstützungs- und Beratungsstruktur auf.
Die Servicestelle wird auch das Forschungsdatenmanagement im Land voranbringen und Ergebnisse des vom Land finanzierten Projektes „Datenkompass M-V“ umsetzen. Forschungsdatenmanagement ist zudem in den Eckwerten der Hochschulentwicklung 2026 bis 2030 und den Zielvereinbarungen verankert. Das Landeshochschulgesetz benennt den freien Zugang zu Forschungsdaten und -ergebnissen als Aufgabe der Hochschulen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Medizin: Dank des neuen Gesundheitsforschungsstärkungsgesetzes können pseudonymisierte Patientendaten sicher für die Forschung genutzt werden. Das beschleunigt medizinische Durchbrüche und kommt direkt der Gesundheit der Menschen in unserem Land zugute.
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FAQ
Ja, die Servicestelle Digitale Wissenschaft MV an den beiden Universitätsbibliotheken ist die zentrale Anlaufstelle für Forschende und Lehrende. Das Datenkompass-MV-Portal unterstützt Sie dabei, anwendungsorientierte Kompetenzen im Bereich Data Science aufzubauen. Neben individueller Beratung bietet die Servicestelle Unterstützung bei Informationen und Koordinierung. So stellen wir sicher, dass unsere Wissenschaftler das volle Potenzial ihrer Datensätze ausschöpfen können.
Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern bündeln ihre Kompetenzen in Künstlicher Intelligenz (KI) und bringen sie in die Anwendung:
- In Greifswald vernetzt das neue Center for Data and AI Research (CEDAR) Forschung über Fachgrenzen hinweg und stärkt den Transfer in Wirtschaft, Gesellschaft und Krankenversorgung.
- Das dauerhaft vom Land geförderte Zentrum für Künstliche Intelligenz und Data Science an der Universität Rostock (KI MV) bringt Wissenschaft und Unternehmen zusammen und unterstützt den Transfer von KI-Lösungen in die Praxis.
- Die Hochschule Stralsund setzt Schwerpunkte in angewandter KI und medizinischer Entscheidungsfindung.
- Die Universitätsmedizinen in Rostock und Greifswald erforschen und nutzen KI für neue diagnostische und therapeutische Ansätze und den Transfer in die Krankenversorgung.
Alle Hochschulen des Landes integrieren digitale Lehr- und Lernformate fest in ihren Alltag. Wir setzen auf eine intelligente Mischung aus Präsenzlehre und digitalen Inhalten. Das macht das Studium nicht nur flexibler und inklusiver, sondern erhöht auch die Qualität der Lehre.
Von Online-Vorlesungen bis hin zu digitalen Lernplattformen: Wir nutzen die Technik, um den Lernerfolg unserer Studierenden nachhaltig zu sichern.
Zuständigkeit
Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern
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