Wissenschaft und Forschung auf Top-Niveau
Tradition trifft High-Tech: Mecklenburg-Vorpommerns Hochschullandschaft vereint Freiheit und Fortschritt. Mit einem 2026 modernisierten Hochschulrecht, exzellenter Forschung und universitärer Spitzenmedizin steigern wir Lebensqualität und bieten Top-Bedingungen für kluge Köpfe.

Studieren und Forschen: Moderne Hochschulen an der Ostsee
Die Hochschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist vielseitig, modern ausgestattet und zeichnet sich durch starke Forschungsfelder aus. Unsere Hochschulen arbeiten eng mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie nationalen und internationalen Partnern zusammen, um Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit mitzugestalten.
Um diese Position zu sichern, investiert das Land Mecklenburg-Vorpommern jährlich hohe Summen in den Hochschulbau und die technische Ausstattung von Lehr- und Forschungseinrichtungen. Mit einem eigenen Landes-Exzellenzforschungsprogramm stärken wir gezielt interdisziplinäre Forschungsverbünde und fördern Spitzenwissenschaft an allen Standorten.
Mecklenburg-Vorpommern hat ein modernes Hochschulrecht. Ein Meilenstein ist das im Jahr 2026 modernisierte Landeshochschulgesetz. Es schafft zukunftsweisende Rahmenbedingungen: So werden die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) gestärkt, die studentische Mitwirkung ausgebaut und der freie Zugang zu Forschungsdaten und Forschungsergebnissen als hochschulische Aufgaben verankert.
Die strategische Hochschulentwicklung wird in gemeinsamer Abstimmung zwischen dem Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten (WKM) und den Hochschulen über fünfjährige Zielvereinbarungen gestaltet.
Als verlässlicher Partner in den großen Wissenschaftspakten zwischen Bund und Ländern garantiert Mecklenburg-Vorpommern hohe Planungssicherheit, langfristige Perspektiven und neue Impulse für Forschung und Studium .
Universitäre Spitzenmedizin: Forschung, die Leben rettet
Die Hochschulmedizin in Mecklenburg-Vorpommern verbindet Forschung, Lehre und Krankenversorgung auf internationalem Niveau mit einer verantwortungsvollen Aufgabe: Die Universitätskliniken in Rostock und Greifswald sichern als Maximalversorger die medizinische Grund- und Spezialversorgung für die gesamte Region.
Beide Standorte sind gefragte Arbeitgeber und bilden medizinisches Fachpersonal sowie Fachkräfte in Technik und Verwaltung aus. Sie profitieren von ihrer Lage in den traditionsreichen Hanse- und Universitätsstädten: Rostock, mit der ältesten Universität im Ostseeraum, und Greifswald, der Heimat des weltberühmten Romantikers Caspar David Friedrich.
Hier gelangt medizinische Spitzenforschung direkt in die klinische Anwendung. Von modernster OP-Robotik über innovative Implantatsysteme bis hin zur Molekularmedizin – neue Behandlungsformen kommen den Patientinnen und Patienten unmittelbar zugute:
- Universitätsmedizin Rostock: setzt unter dem Leitbegriff „HealthTechMedicine“ starke Akzente in der Biomedizintechnik, den Neurowissenschaften und der Onkologie
- Universität Greifswald: verknüpft intensiv die Bereiche „Community Medicine“ und Molekulare Medizin, um neue Erkenntnisse in der Epidemiologie und der personalisierten Grundlagenforschung zu gewinnen
Durch die Mitgliedschaft in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsverbünden sichern beide Standorte den Wissensaustausch und stärken Mecklenburg-Vorpommern als führende Gesundheitsregion.
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FAQ
Unser Land bietet eine vielfältige akademische Landschaft an traditionsreichen und modernen Standorten. Dazu gehören:
Das Hochschulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde 2026 umfassend modernisiert. Die wichtigsten Neuerungen sind:
- Promotion an HAWs: Hochschulen für angewandte Wissenschaften erhalten die Möglichkeit, für forschungsstarke Fachbereiche ein eigenes Promotionsrecht zu erlangen.
- Bauherreneigenschaft: Die Universitätsmedizinen können Bauprojekte nun in eigener Regie schneller umsetzen.
- Flexibilität: Das Studium wird familienfreundlicher gestaltet, der freie Zugang zu Forschungsdaten gestärkt und bürokratische Hürden konsequent abgebaut.
- Digitalisierung: Die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Daten und Publikationen sowie Forschungsinformationssystemen wurden zukunftsfähig novelliert.
Die Steuerung erfolgt insbesondere über Zielvereinbarungen, die die Hochschulen mit dem Wissenschaftsministerium abschließen und die eine verlässliche Planungsgrundlage für jeweils vier Jahre bieten. Die aktuellen Vereinbarungen für den Zeitraum 2026 bis 2030 regeln das Gesamtbudget sowie konkrete Ziele der Hochschulen in Lehre, Forschung, Internationalisierung oder für die Förderung von Vielfalt, Inklusion und und Gleichstellung. Auf dieser Grundlage können die Hochschulen des Landes ihre Aufgaben nachhaltig erfüllen.
Die Universitätsmedizinen in Greifswald und Rostock sind weit mehr als reine Forschungsstätten. Als Maximalversorger bilden sie das medizinische Rückgrat des Landes. Sie garantieren eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau und bringen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse – etwa aus der Robotik oder Onkologie – direkt ans Krankenbett. Gleichzeitig gehören sie zu den wichtigsten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region.
Die Stärke der Forschung in Mecklenburg-Vorpommern liegt in der Profilbildung, Spezialisierung und Vernetzung. Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern sind im Bundesvergleich zwar relativ klein, dennoch wird dort überregionale Spitzenforschung an Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs betrieben, z. B. in den Bereichen Medizin, Plasmaphysik, Moor-, Meeres- und Klimaforschung. Durch die enge Kooperation untereinander sowie mit nationalen und internationalen Partnern und die gezielte Förderung von Forschungsverbünden durch das Land erzielt MV Ergebnisse, die auch weltweit Beachtung finden.
Zuständigkeit
Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern
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