Worauf unsere Landschaft ruht
Boden und Untergrund sind das Fundament für Natur und Nutzung. Da sie nicht vermehrbar sind, stehen Bodenschutz und geologische Daten in Mecklenburg-Vorpommern im Fokus. Wie die Behörden mit Geodaten Ressourcen schützen, Altlasten sanieren und Bodenfunktionen erhalten.

Geologie in Mecklenburg-Vorpommern
Die Geodaten zeigen, wie der Untergrund in Mecklenburg-Vorpommern aufgebaut ist. Der Staatliche Geologische Landesdienst (SGD) im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) sammelt, bewertet und veröffentlicht diese zentralen Geodaten. Sie geben Auskunft zu Bodenarten, Grundwasser, Küstendynamik und mineralischen Rohstoffen. Fachkarten und Modelle unterstützen Planung, Forschung, Landwirtschaft und Wirtschaft. Auch Bürgerinnen und Bürger erhalten so verlässliche Informationen zu ihrem Standort.
Die Geologie bildet die Grundlage vieler Entscheidungen. Sie zeigt, wo Wasser fließt, wie Böden Lasten tragen und wo Risiken bestehen. Damit unterstützt sie einen wirksamen Bodenschutz. Denn nur wer den Untergrund kennt, kann Boden erhalten, Eingriffe gut planen und Belastungen vermeiden. Die Geodaten des LUNG helfen uns, Natur und Nutzung in Einklang zu bringen.
Bodenschutz in Mecklenburg-Vorpommern
Böden erfüllen viele Funktionen. Sie filtern Wasser, speichern Nährstoffe – und sind deshalb unabkömmlich für unsere Nutzung. Böden als Ressource sind nicht vermehrbar und oft schwer zu reparieren. Belastete Böden schränken die Nutzung ein. Sie können Landwirtschaft, Wohnbau oder Trinkwassergewinnung gefährden. Darum steht vorsorgender Bodenschutz und eine konsequente Bearbeitung von Altlasten für Mecklenburg-Vorpommern im Fokus.
Der vorsorgende Bodenschutz sichert Bodenfunktionen. Er verhindert neue Schäden. Die Altlastenbearbeitung klärt Belastungen und legt Maßnahmen zur Sanierung fest. Grundlage sind das Bundes-Bodenschutzgesetz, die Bundes-Bodenschutzverordnung und das Landesbodenschutzgesetz. Diese Regeln beschreiben, wie unser Boden geprüft, bewertet und geschützt wird.
Seit 2012 liegt die Durchführung der Bodenschutzgesetze in MV bei den Landräten und den Oberbürgermeistern der kreisfreien Städte. Sie steuern den Umgang mit altlastverdächtigen Flächen und entscheiden über notwendige Untersuchungen und Sanierungsmaßnahmen. Die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt (StÄLU) unterstützen den Vollzug im Umweltbereich und sind je nach Zuständigkeitsregelung in die Bearbeitung eingebunden. So sollen Böden in MV dauerhaft geschützt und nutzbar bleiben.
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
FAQ
Bodenschutz soll unsere Böden vor Schäden bewahren. Er erhält ihre Funktionen und verhindert Belastungen. Dabei umfasst er Vorsorge, Bewertung von Risiken und Maßnahmen bei schädlichen Bodenveränderungen oder Altlasten.
Böden speichern Wasser, Nährstoffe und Kohlenstoff. Sie filtern zudem Schadstoffe, bieten Lebensräume und tragen Bauwerke. Diese Funktionen sichern Natur, Landwirtschaft und Infrastruktur und sind daher besonders schützenswert.
Wichtig sind das Bundes-Bodenschutzgesetz, die Bundes-Bodenschutzverordnung und das Landesbodenschutzgesetz. Sie regeln Vorsorge, Bewertung, Sanierung und Zuständigkeiten im Bodenschutz in MV.
Altlasten in MV bearbeiten meist die unteren Bodenschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte. Sie erfassen Verdachtsflächen und ordnen Untersuchungen und Sanierungen an. Die StÄLU unterstützen je nach Zuständigkeit im Vollzug.
Das LUNG bietet Daten zu Untergrund, Grundwasser, Rohstoffen und Bodenarten. Karten, Profile und Modelle unterstützen Planung, Bau, Landwirtschaft, Wissenschaft und Bürger.
Der Staatliche Geologische Landesdienst im LUNG erhebt, bewertet und veröffentlicht Geodaten zu Boden, Untergrund, Rohstoffen und Grundwasser. Er unterstützt Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Bürger.
Diese Daten stellt das LUNG über das Kartenportal Umwelt bereit. Dort finden Sie Karten, Profile und Modelldaten für Planung, Forschung und private Nutzung.
Zuständigkeit
Laden...