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Arbeiten im „Land zum Leben.": Jakob Hermühlen von der Schäferei Hullerbusch, Feldberger Seenlandschaft

(Bild: Landesmarketing MV / Holger Martens)

Mit der Schäferei tragen Sie zum Erhalt der Kulturlandschaft in der Feldberger Seenlandschaft bei. Wie fühlt es sich an, Schäfer in einer solchen Region zu sein?

Mein Vater hat um 1991 die Schäferei Hullerbusch gegründet, um die wundervolle Landschaft zu pflegen und zu erhalten. Bei der Rasse fiel die Entscheidung schon bald auf die „Rauhwolligen Pommerschen Landschafe“. Seit 2013 führe ich die Schäferei mit 400 Mutterschafen, einer eigenen Schlachterei und Hofladen, in dem wir unsere Produkte, wie Fleisch und Wollprodukte, lokal anbieten. Ich bin hier gerne Schäfer und liebe die Arbeit in dieser großartigen Landschaft. Wir sind mit unserer ökologischen Schafhaltung zwischen den Feldberger Seen genau am richtigen Ort.

Sie kommen eigentlich aus Potsdam. Warum hat es Sie in die Feldberger Seenlandschaft gezogen?

Die Schäferei Hullerbusch in dieser wundervollen Naturlandschaft zwischen den steilen Ufern des Zansen und Schmalen Luzins zu führen, war nicht ganz freiwillig; mein Vater hatte 2009 einen tödlichen Unfall und hinterließ mir und meinen Geschwistern gewissermaßen über Nacht die Schäferei. Im Laufe der Jahre übernahm ich die Hofstelle und habe sie und die Landschaft, gemeinsam mit meiner Familie, liebgewonnen.

Was wünschen Sie sich in Zukunft für sich, Ihre Familie und die Region?

Ich wünsche mir und meiner Familie vor allem Gesundheit. Ich lebe und arbeite gern in Mecklenburg-Vorpommern. Wir wünschen uns, dass die nachhaltige Schäferei in ihrer Bedeutung als Bestandteil dieser einzigartigen Kulturlandschaft mehr wahrgenommen wird und Anerkennung findet. Dafür und daran arbeiten wir jeden Tag aufs Neue.