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Über das Land zum Leben.

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Der Seehafen Wismar (Bild: Nordlicht)

Die Stärke des Wirtschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern basiert auf der Vielfalt seiner Wirtschaftsstruktur: einer Mischung aus Global Playern, kleinen und mittleren Unternehmen sowie gut ausgebildeten und qualifizierten Mitarbeitern. Die Vielfalt der Branchen in MV reicht von Tourismus, Gesundheits-, Ernährungs- und Landwirtschaft, über Handel, Logistik, Maschinenbau, Windenergie und IT-Dienstleistungen bis hin zur maritimen Industrie. Das Land zum Leben bietet eine Vielzahl von Perspektiven mit ausgezeichneter Work-Life-Balance.

Ein Wirtschaftsstandort für profitable Investitionen

32 Prozent der Fläche von Mecklenburg-Vorpommern bestehen aus Wald – ein optimaler Standortfaktor für die Holzindustrie. (Bild: Werk3)

Der Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommerns ist modern und leistungsfähig: Traditionelle Wirtschaftsbereiche, wie die Landwirtschaft oder der Tourismus, blicken heute auf die Erfordernisse und Märkte von morgen. Hinzu kommen zahlreiche Neuansiedlungen in industriellen Wachstumsfeldern, wie der Holz- oder Automobilindustrie, in der Luft- und Raumfahrt, im Bereich Offshore-Windkraft oder in der Kunststoffverarbeitung. Auch die IT-Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Zukunftsbranche des Landes entwickelt.

Zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung, attraktive Gewerbeflächen, zentrale Lage in Europa, hochmoderne Kommunikationssysteme und qualifizierte Arbeitskräfte – das sind nur fünf der Standortfaktoren, die vom Wachstumspotenzial Mecklenburg-Vorpommerns zeugen. Und auch das Land unterstützt Investoren, die sich für den Standort MV entscheiden, auf vielfältige Weise.

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Branchen und Wachstumsfelder

Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Standort für die Ernährungswirtschaft. Das zeigen Unternehmen aus MV, die europa- und weltweit erfolgreich agieren, wie Anklam Extrakt, Arla Food oder Biosanica. Die Produktpalette ist vielseitig: Sie umfasst Milcherzeugnisse,Saft, Backwaren, Wurst- und Fleischwaren, Babynahrung, Rapsöl – und natürlich Fisch. Wichtige Ballungszentren der Ernährungsindustrie sind die Regionen Ludwigslust und Demmin sowie die Insel Rügen.

Die Nähe zwischen einheimischer Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft führt zu wichtigen Synergieeffekten, darunter erweiterte Absatzmöglichkeiten für Landwirte und qualitativ hochwertige Rohstoffen für die Ernährungsindustrie. Rund 5.000 Landwirtschaftsbetriebe zählt MV, davon über 800 Betriebe des ökologischen Landbaus mit einem Anteil von neun Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche.Die Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV) ist mit 130 Partnern das größte Netzwerk des verarbeitenden Gewerbes in Mecklenburg-Vorpommern.

Auch die maritime Industrie stellt in MV einen wichtigen Wirtschaftszweig dar. Sie unterteilt sich in Schiffs- und Bootsbau, maritime Zulieferer sowie Meeres- und Offshoretechnik. Die Seehäfen des Landes und die damit verbundene Logistikwirtschaft setzen wichtige Wachstumsimpulse. 13 Hafenstandorte bieten moderne, logistische Dienstleistungen. Den Schiffbau in Mecklenburg-Vorpommern kennzeichnen vor allem die Bereiche Meerestechnik und Spezialschiffbau. Die maritimen Zulieferer und Dienstleister in MV beschäftigen sich damit zukunftsrelevante, innovative Systemlösungen zu entwickeln und zu produzieren.

Zukünftig sollen zahlreiche weitere Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen entstehen. Von wachsender Bedeutung ist dabei die IT-Wirtschaft für MV. Neben bereits etablierten Unternehmen sind in den letzten Jahren auch immer mehr Start-ups entstanden, die neue digitale Lösungen entwickeln. Zahlreiche der IT-Unternehmen sind auch in der Forschung aktiv. Die Hochschulen des Landes bilden hochqualifiziertes Personal für diese Aufgabe aus. Von ihnen gehen auch Initiativen für die interdisziplinäre und praxisbezogene Zusammenarbeit von Forschung und Entwicklung aus.

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Energien der Zukunft

Zum Imagefilm Windenergie

Windenenergie am Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern – Imagefilm von Invest in MV

Frischer Wind von der Ostsee, die meisten Sonnenstunden Deutschlands und jede Menge Freiraum für Ideen und Investitionen - MVs Standortvorteile im Bereich der erneuerbaren Energien sind ganz natürlich. Mit fast 72 Prozent des produzierten Stroms aus Wind-, Bio-, Wasser- oder Sonnenenergie nimmt es eine führende Rolle unter den deutschen Bundesländern ein.

Hafennahe Gewerbe- und Industrieflächen stärken die Zulieferstrukturen und begünstigen den Aufbau von ertragreichen Offshore-Windenergieparks, wie dem im Mai 2011 eröffneten Baltic I, rund zehn Seemeilen vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gelegen. Für die Zukunft sind die Signale für Erneuerbare Energien ebenfalls hervorragend: Vor Warnemünde entsteht ein neues Windtestfeld für die Offshore Industrie. Auch in Forschung und Wissenschaft weht frischer Wind: von spezialisierten Studiengängen zu regenerativen Energien und Elektroenergiesystemen, über fächerübergreifende Kooperationen bis zu engem Wissenstransfer in die Wirtschaft.

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Urlaub ist unsere Natur

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschafts- und Wachstumsbranchen Mecklenburg-Vorpommerns und ist ein wichtiger Arbeitgeber. Wachstumstreiber sind insbesondere Hotels, Ferienunterkünfte und Campingplätze.

MVs Beliebtheit als Urlaubsland bestätigte die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen 2020 (FUR). Laut der renommierten Untersuchung war MV 2019 mit 5,1 Prozent Marktanteil bereits zum vierten Mal beliebtestes Reiseziel in Deutschland bei Reisen ab fünf Tagen Dauer. Auch im Vergleich mit den internationalen Urlaubszielen der Deutschen behauptete sich MV: Das Urlaubsland belegte den vierten Platz hinter Spanien, Italien und der Türkei. Bei Familien ist MV ebenfalls hoch im Kurs und zeigt sich besonders familienfreundlich.

Das Dock Inn in Rostock ist das erste Hostel aus upgecycelten Überseecontainern. (Bild: Landesmarketing MV / Holger Martens)

Das Land zum Leben ist bereits mehrfach für seine touristischen Angebote ausgezeichnet worden. So ging der Tourismuspreis des Landes 2018 an die Krimi-Serie „SOKO Wismar“, die seit Oktober 2004 im ZDF ausgestrahlt und in der Hansestadt Wismar und Umgebung produziert wird. Den „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ gewann 2018 das „Dock Inn“ in Warnemünde - Deutschlands erstes Hostel aus upgecycelten Überseecontainern. Diese kreative und innovative Tourismusidee aus dem Land zum Leben hatte es schon 2017 beim Deutschen Tourismuspreis auf den ersten Platz geschafft.

Als erstes Bundesland in der Geschichte der Messe überhaupt war Mecklenburg-Vorpommern 2018 offizielles Partnerland der Internationalen Tourismusbörse Berlin. Gegen die Mitbewerber setzte sich MV unter anderem mit seinem nachhaltigen touristischen Konzept durch: So können Urlauber mit dem Kauf einer sogenannten Waldaktie, die ein Aufforstungsprojekt unterstützt, ihren Aufenthalt CO2-neutral gestalten

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Beste Work-Life-Balance

Leben, arbeiten und immer ein Strand in der Nähe.
(Bild: TMV/Timo Roth)

Wo sich Unternehmen niederlassen und attraktive Arbeitsplätze schaffen, entwickelt sich ein breit gefächerter Arbeitsmarkt für Auszubildende, Berufseinsteiger und Fachkräfte. Bei der Berufs- und Arbeitsplatzwahl heute ganz entscheidend ist die „Work-Life-Balance“. Sie stimmt in MV in vielerlei Hinsicht. Denn das Land bietet höchste Freizeitqualität: Unvergleichliche Natur, Küste und Seenplatte sind oft nur wenige Minuten vom Arbeitsplatz entfernt. Dazu kommen im Vergleich noch immer sehr günstige Lebenshaltungskosten.

Auch Kinder und Erwerbsleben lassen sich im Land zum Leben gut vereinbaren: Bei der Kindertagesförderung hat MV in den vergangenen Jahren einen sehr guten Stand erreicht. Seit 2020 ist die Kindertagesförderung in Krippe, Kita, Hort und Tagespflege komplett beitragsfrei.

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